Anschlag in Bangkok von

Iraner rastet aus

Erster Sprengsatz auf Taxifahrer geworfen, danach die Polizei angegriffen

Anschlag in Bangkok - Iraner rastet aus © Bild: APA/EPA/Str

Bei einer Bombenexplosion in Thailand ist ein vermutlich aus dem Iran stammender Mann schwer verletzt worden. Der Mann hatte selbst die Bombe geworfen, die ihm beide Beine abriss, wie die Polizei am mitteilte. Insgesamt ereigneten sich drei Explosionen, ein vierter Sprengsatz wurde von der Polizei entschärft. Zwei weitere Verdächtige waren auf der Flucht. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

Zunächst ereignete sich eine Explosion in einem Haus in einem Wohngebiet im Osten von Bangkok. Als die Polizei dort eintraf, sah sie drei aus dem Haus fliehende Männer. Einer von ihnen schleuderte einen Sprengsatz auf ein Taxi, das nicht anhalten wollte. Danach versuchte der Mann mit einer anderen Bombe die Polizisten zu treffen und löste eine dritte Explosion aus, bei der ihm selbst die Beine abgerissen wurden.

"Bei dem Verletzten wurde ein iranischer Personalausweis gefunden", sagte der Vizechef der Polizei von Bangkok, Pisit Pisuthisak. Die Polizei fand im Haus einen weiteren Sprengsatz und entschärfte ihn. Der Schwerverletzte wurde in einem Krankenhaus behandelt. Nach den beiden anderen Verdächtigen wurde die Fahndung aufgenommen. Die Motive der Verdächtigen waren unklar.

Ministerpräsidentin gegen Panik
Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra rief die Bevölkerung auf, "nicht zu früh Schlussfolgerungen zu ziehen" und zunächst die Ermittlungsergebnisse abzuwarten. "Die Bevölkerung hat keinen Anlass zur Panik, weil der Verantwortliche festgenommen wurde."

Die USA hatten im Jänner vor möglichen Anschlägen auf Touristenviertel in Bangkok gewarnt. Ob der Vorfall vom Dienstag damit im Zusammenhang stand, war zunächst unklar. Die thailändische Polizei hatte im Jänner einen Libanesen beschuldigt, einen Bombenanschlag in Thailand geplant zu haben. Zuvor waren in einem Haus entsprechende Chemikalien gefunden worden. Die Behörden warfen dem Libanesen Verbindungen zu der von Syrien und dem Iran unterstützten Hisbollah vor. Am Montag war bei einem Attentat in Neu Delhi eine israelische Diplomatin schwer verletzt worden. Israel warf dem Iran vor, hinter der Tat zu stecken.

Seit einigen Wochen herrschen in Bangkok verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, etwa in dem bei Rucksacktouristen beliebten Viertel um die Khao San Road.

Kommentare

Der Iran aktiviert offenbar seine weltweit verstreuten Bombenlager, aufgrund des drohenden Angriffes durch Israel und die USA . Bleibt zu hoffen alle diese Terroristen haben die gleiche miese Ausbildung erhalten wie dieser Terrorist in Bangkok und vernichten sich grad selber. Mossad, bitte übernehmen, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

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