Fakten von

Anonymous erklärt
Trump den "totalen Krieg"

Hacker-Kollektiv ruft in Video "zu den Waffen" - Wichtiger Vorwahltag

Fakten - Anonymous erklärt
Trump den "totalen Krieg" © Bild: imago/UPI Photo

Mitten in der entscheidenden Phase der US-Vorwahlen nimmt das Hacker-Kollektiv Anonymous den im Rennen führenden Republikaner Donald Trump ins Visier. In martialischen Worten wird dem 69-Jährigen der "totale Krieg" erklärt und alle Sympathisanten dazu aufgerufen, sich dem Kampf anzuschließen.

"Lieber Donald Trump, wir haben dich lange Zeit beobachtet und was wir gesehen haben, ist zutiefst verstörend", heißt es in dem auf Youtube hochgeladenen Video, gefolgt von einem Zusammenschnitt kontroverser Zitate des Präsidentschaftsbewerbers. Trump habe nicht nur die USA, sondern den gesamten Planeten mit seinen erschreckenden Ideen schockiert.

"Du sagst, was deine Anhänger hören wollen, aber in Wahrheit stehst du für gar nichts außer für deine persönliche Gier und Macht", geht die Viedeo-Anklage weiter, bevor der Aufruf zum Kampf folgt: "Das ist ein Ruf zu den Waffen. Das ist ein Ruf, unsere Zukunft, unsere Freiheit und unseren Lebensstil zu schützen."

Konkret wird in weiterer Folge dazu aufgerufen, Trumps Webseiten zu attackieren und seine Kampagne sowie seine Unternehmen zu sabotieren. Dabei kann laut Video jeder Mensch helfen, Hack-Kenntnisse sind nicht vonnöten.

Zweiter "Super Tuesday"

Im US-Vorwahlkampf halten Republikaner und Demokraten am Dienstag in fünf Staaten richtungsweisende Abstimmungen ab. Als besonders wichtig gelten die Vorwahlen in Florida und Ohio, außerdem wird in Illinois, Missouri und North Carolina abgestimmt. Die Ergebnisse werden in der Nacht auf Mittwoch erwartet und könnten eine Vorentscheidung im Nominierungsrennen bringen.

Definitiv sicher werden sich der populistische Geschäftsmann Donald Trump bei den Republikanern und Ex-Außenministerin Hillary Clinton bei den Demokraten nach dem Vorwahltag auch im besten Fall noch nicht sein können. Aber nach dem von US-Medien "Super Tuesday II" getauften Dienstag wird bei beiden Parteien mehr als die Hälfte der Delegiertenstimmen für die Nominierungsparteitage im Sommer vergeben sein, so dass beide ihren Vorsprung gegenüber ihren parteiinternen Gegnern deutlich ausbauen könnten.

Rubio vor dem Aus

Für Trump ist es der erste Test, nachdem es am Wochenende bei seinen Wahlkampfveranstaltungen zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen seinen Anhängern und Gegnern gekommen war. "Wir werden nicht gewinnen, wenn wir die Republikaner zur Wut-Partei verkommen lassen", warnte Trump-Widersacher Marco Rubio. Doch Rubio muss sich ausgerechnet in seinem Heimatstaat Florida auf eine herbe Niederlage gefasst machen, was seiner Kampagne den endgültigen Todesstoß versetzen würde.

Bei den Demokraten kann Clinton mit Siegen in Florida und North Carolina rechnen. In den stärker industriell geprägten Staaten des Mittleren Westens könnte dagegen ihr Konkurrent Bernie Sanders mit seinen sozialdemokratischen Vorschlägen punkten. Gewählt wird am Dienstag in Florida, Ohio, Illinois, Missouri und North Carolina.

Trump gewinnt auf den Marianen

Indes hat Donald Trump die Vorwahl der Republikaner im US-Außengebiet Marianen für sich entschieden. Er bekam am Dienstag knapp 73 Prozent der Stimmen, wie die republikanische Partei der Marianen mitteilte. Er lag deutlich vor seinem schärfsten Konkurrenten Ted Cruz. Der Senator von Texas holte 24 Prozent. Insgesamt beteiligten sich 471 Menschen an der Abstimmung. Es ging um neun Delegierte. Da im Alles-oder-Nichts-Verfahren gewählt wurde, konnte Trump alle auf sich vereinen.

Kommentare

AdLa melden

Wir nähern uns einer gefährlichen Epoche, wenn man die Kommentare und Geschehnisse, an den Grenzen zu Europa verfolgt. Wo kommen gedruckte Flugblätter über Flüchtlingsrouten her, so etwas muss doch auffallen ? und dann noch die Gewalt dazu, und die sollen wir freundlich empfangen ! Na Danke.

Gabe Hcuod
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das sind bloss die auswirkungen von jahrhunderten der verblendeten ignoranz, die sich nun endlich entfalten und ihre verursacher einholen.

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Jemand wie Trump braucht es dringend in Europa, wenigstens für eine Wahlperiode. Dann wäre in Kürze Schluss mit der ganzen Asylplage, kriminellen Scheinasylanten und verrückten aggressiven Muslimen die hier alles wegbomben wollen und die Menschen tagtäglich terrorisieren.

Gabe Hcuod
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das sind bloss die auswirkungen von jahrhunderten der verblendeten ignoranz, die sich nun endlich entfalten und ihre verursacher einholen.

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