Animalische Emotionen: Wie Tiere fühlen

Warum Tiere Schmerz, Freude und Trauer fühlen

Animalische Emotionen: Wie Tiere fühlen

Lange Zeit tabu, entdeckt die Wissenschaft immer mehr das differenzierte Gefühlsleben der Tiere. Ergebnis: Die tierischen Emotionen unterscheiden sich nur wenig von den menschlichen.

Wenn das nicht Engelsgeduld ist, was dann? Bis zu drei Jahre lang dauert die komplizierte Paarungszeremonie, die aus Tätscheln, Schreien, Schnabelklappern, Tänzen und anmutigen Verneigungen besteht – erst dann hat der männliche Wanderalbatros seine Auserwählte erobert. Lohn der Mühen: Die Verbindung des verliebten Vogelpaares hält ein Leben lang.

Die Entdeckung der animalischen Gefühle. Aber können sich Tiere denn verlieben? Sind sie überhaupt zu solchen und anderen Gefühlsempfindungen wie Trauer, Freude, Angst oder Schmerz fähig? Sicher: Eine „glückliche“ Fliege kann man sich nur schwer vorstellen. Aber was ist mit einem Hund, der Luftsprünge vollführt, wenn sein Herrchen mit ihm Gassi geht?

Jahrhundertelang sprachen Wissenschaft und Kirche den Tieren jegliches Gefühlsleben ab. Für den Philosophen René Descartes (1596–1650) waren Tiere nichts weiter als biologische Maschinen. Und obwohl der große Evolutionsforscher Charles Darwin (1805–1882) bereits zu dem Schluss kam, dass das Fehlen von Sprache keinen Beweis für eine grundlegende Differenz zwischen Mensch und Tier darstelle, war das Thema bis vor kurzem noch tabu. „Wer vor 15 Jahren auf einem Symposium Tiere mit Gefühlen in Verbindung gebracht hätte, der wäre garantiert aus dem Saal gebrüllt worden“, erinnert sich der berühmte niederländische Affenforscher Frans de Waal. „Inzwischen aber reden fast alle davon.“ Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen – von Verhaltensforschern, Psychologen, Biologen bis zu Neurologen – widmen sich der Entdeckung der animalischen Gefühle.

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