Angeschlagen ins Teamcamp: Mehrere
Spieler werden von Verletzungen geplagt

Kuljic, Macho, Hiden, Säumel & Prödl nicht völlig fit Rückkehrer Andreas Ivanschitz fehlt die Spielpraxis

Für das österreichische Nationalteam hat der Countdown für die beiden richtungweisenden Testspiele gegen die Schweiz und die Elfenbeinküste begonnen. Der komplette Kader absolvierte das erste Training im ÖFB-Camp in Schruns/Tschagguns, allerdings werden einige Kicker noch von kleineren Verletzungen geplagt.

So machen sich etwa bei Sanel Kuljic die englischen Wochen mit der Wiener Austria in Form von Rücken-, Oberschenkel- und Achillessehnen -Beschwerden bemerkbar, Sebastian Prödl hat mit den Folgen einer Erkältung zu kämpfen, sein Sturm-Graz-Clubkollege Jürgen Säumel hat Schmerzen an der Achillessehne. Rapid-Verteidiger Martin Hiden ist nach seinem Muskelfaserriss im Anderlecht-Spiel noch immer nicht topfit, zudem erlitt Jürgen Macho am Sonntag beim 3:0-Erfolg seines Vereins AEK Athen einen Bluterguss im Oberschenkel.

Teamchef Josef Hickersberger rechnet aber damit, dass Macho bis zur Schweiz-Partie einsatzbereit ist, auch wenn der Goalie wohl eine zweitägige Trainingspause einlegen muss. Von dieser Annahme geht der 59-Jährige auch bei allen anderen angeschlagenen Kickern aus. "Dass mehrere Spieler über Verletzungen klagen, ist zu diesem Zeitpunkt der Saison nichts Außergewöhnliches", so "Hicke".

Ivanschitz fehlt Spielpraxis
Probleme ganz anderer Art hat Andreas Ivanschitz. Der Kapitän hat seine Knieverletzung überwunden und steht erstmals seit den Partien gegen Schottland und Paraguay Ende Mai/Anfang Juni wieder im Teamkader. Ihm fehlt allerdings die Spielpraxis. Zuletzt kam er bei der 0:1-Niederlage von Panathinaikos gegen Tripolis nicht zum Einsatz. "Panathinaikos hat 28 Spieler im Kader. Der Trainer ist der Meinung, dass Ivanschitz noch nicht Match-fit ist, er ist aber mit seinen Fortschritten zufrieden", erklärte Hickersberger.

(apa/red)