Angeklagter Arzt in Dubai von

Tauziehen geht weiter

Bad Ischler Intensivmediziner will zu schwer kranker Gattin reisen - Außenamt vermittelt

Angeklagter Arzt in Dubai - Tauziehen geht weiter © Bild: APA/EPA/Haider/privat

Das Außenministerium kämpft weiterhin darum, dass der in Dubai wegen Mordes angeklagter Mediziner Eugen Adelsmayr zu seiner schwer kranken Ehefrau nach Oberösterreich ausreisen darf. Scheich Maktum bin Mohammed bin Rashid al Maktum, einer der wichtigsten Politiker des Emirats, war bei den Gesprächen mit dem österreichischen Expertenteam über den Fall gut informiert, so das Ministerium.

Der Sohn des Emirs zeigte Verständnis für die humanitäre Situation der Familie des Oberösterreichers und für die Rechtslage in Österreich. Die Justizbehörde in Dubai hatte im Vorfeld eine Bürgschaft von Österreich verlangt, um Eugen A. für seinen Prozess wieder auszuliefern. Das konnte aus rechtlichen Gründen nicht garantiert werden, weil die heimische Republik keine Staatsbürger ausliefern darf.

Arzt will seine Unschuld beweisen
Obwohl der Mediziner schriftlich versprochen hatte, wieder zurückzukehren, wurde ihm die Ausreise zu seiner Frau nicht erlaubt. Er will seine Unschuld beweisen, sagte Adelsmayr. Er möchte um seine Rehabilitierung kämpfen. Eine Möglichkeit, wie die Heimreise des Bad Ischler Arztes umgesetzt werden kann, wird derzeit von den Behörden im Wüstenstaat geprüft. Details dazu wollte man aus taktischen Gründen nicht nennen, hieß es aus dem Außenministerium in Wien.

Eugen Adelsmayer wird gemeinsam mit einem indischen Kollegen der Tod eines querschnittgelähmten Patienten durch Unterlassung von Hilfeleistung und die Gabe einer hohen Dosis Opiate im Februar 2009 im Rashid Hospital in dem arabischen Emirat vorgeworfen. Der Oberösterreicher soll eine Order ausgegeben haben, dass der Kranke im Falle eines Herzstillstands nicht wiederbelebt werden soll. Der indische Kollege war der diensthabende Arzt, als der Patient einen Herzinfarkt erlitt.

Zum Todeszeitpunkt außer Haus
Laut Adelsmayer war der Inder zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Patienten beschäftigt und hatte daher keine Zeit, den gelähmten Patienten zu reanimieren. Der Bad Ischler sei zum Zeitpunkt des Todes bereits seit 36 Stunden nicht mehr im Krankenhaus gewesen. Der Prozess in Dubai wird am 25. September fortgesetzt.

Kommentare

freud0815 melden

kein mitleid wenn seine frau so krank ist, hätte er bei ihr bleiben sollen. auch in dubai gibt es telefone und wenn er vor seinem 36std abgang die order gab nicht wiederzubeleben-ohne dass das zu bekegen ist, soll er auch verantwortung tragen. man weiss ja die hintergründe nicht, aber es hört sich an, als hätte er unsummen zur rettung des toten genommen. der soll dort bleiben und sich dort verteidigen wo er die anweisungen gab und nicht im westen unterschlupfen. andersrum wäre es genauso

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Re: kein mitleid ohne genaue kenntniss würde ich mich an deiner stelle nicht so weit aus dem fenster lehnen. eigentlich ist es ein dummer kommentar, den du hier schreibst. mein tip, zuerst alles über diesen fall lesen, dann hirnen und vielleicht sich in eine ecke setzen und still sein. alles andere ist prolliges (proletenhaftes) gehabe und rückt dich damit nicht gerade in ein gutes licht.

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kein mitleid Waren Sie dabei,dass Sie solche Aussagen machen können?

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kein mitleid Mein Kommentar galt @freud0815

freud0815 melden

Re: kein mitleid für die dürftige info kann ich nix-der bericht lässt halt vermuten, dass der dok ein geldgetriebener quacksalber ist, der in europa seine privatpatienten verloren hat

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Re: kein mitleid kein außenstehender sollte da in solch primitiver form mitreden wo es um schicksale von menschen geht!

freud0815 melden

Re: kein mitleid wäre es ein ausländischer dok-würde hier steinigung empfohlen

klar isses grausam, aber wenn man in einem fremden land arbeitet muss man sich den gesetzen dort unterwerfen. und zeig mir mal 1 araber in at knast, der heim darf weil seine frau krank ist-noch dazu wenn er wegen mord einsitzt....

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