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Amoklauf: Spende für Opfer

NEWS sammelte 36.698 Euro an Spendengeldern für die Familien der vier Opfer.

Amoklauf von Annaberg: Spende an die Opfer. © Bild: Herrgott Ricardo/NEWS

Am 17. September 2013 ereignete sich in Annaberg in Niederösterreich eine unfassbare Bluttat. Als Wilderer hatte Alois Huber (†55) jahrelang sein Unwesen getrieben. Als er aufzufliegen drohte, weil ihm die Polizei auf die Schliche gekommen war, drehte er durch, wurde zum Amokläufer. Ehe er sich selbst das Leben nahm, tötete er vier Männer, drei Polizisten und einen Sanitäter. Über die Familien der Opfer brachte er unvorstellbares Leid. Vier Frauen wurden zu Witwen, sechs Kinder zu Halbwaisen. Um zumindest ihre finanzielle Not zu lindern, sammelte NEWS 36.698 Euro an Spendengeldern für sie.

Niemand kann ihnen den verlorenen Ehemann und Vater zurückbringen. Doch zur Trauer kommen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die Familien. Dagegen gibt es Abhilfe. Daher startete die Verlagsgruppe NEWS eine große Spendenaktion, steuerte selbst 10.000 Euro bei. Viele Leser folgten dem Aufruf. Die Raiffeisen Zentralbank, die BAWAG P.S.K., die Porsche Holding Salzburg und der Flughafen Wien traten als Großspender auf. Insgesamt wurden fast 36.700 Euro gesammelt.

"Wir danken allen Lesern und Partnern unseres Hauses, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass zumindest die finanzielle Not der Hinterbliebenen gelindert wird“, sagte Axel Bogocz, der Herausgeber und Vorsitzende der Geschäftsführung der Verlagsgruppe NEWS.

Rasche und direkte Hilfe.

Den Scheck überreichte Axel Bogocz an Sissi Pröll. Die Gattin des niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll ist die Präsidentin des Vereins "Hilfe im eigenen Land - Katastrophenhilfe Österreich“, der die Spenden an die Familien der Opfer weiterleiten wird. "Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit dieser Organisation entschieden, weil wir so sicher sein können, dass das Geld den Betroffenen rasch und auf direktem Wege zukommt“, erklärt Bogocz.

Unterstützung in Notfällen.

Der Verein wurde 1965 ins Leben gerufen, nachdem Österreich von einem furchtbaren Hochwasser heimgesucht worden war, das Tausende Menschen obdachlos gemacht hatte. "Ursprünglich wurde die Organisation für die Betroffenen von Naturkatastrophen gegründet. Heute helfen wir vor allem Leidtragenden menschlicher Tragödien, wie den Familien der Opfer des Amoklaufes“, sagt Sissi Pröll, die sich herzlich für die Spende bedankte. Gemeinsam mit dem Innenministerium, der Polizei und dem Land Niederösterreich entscheidet "Hilfe im eigenen Land“, wie die Spendengelder aufgeteilt werden. "Man kann die Summe schließlich nicht einfach durch vier dividieren, sondern muss auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen“, erklärt Pröll.

Seit 2001 trägt die Organisation das Spendengütesiegel, verfügt neben zwei Angestellten nur über ehrenamtliche Mitarbeiter. Alleine im vergangenen Jahr konnten für 1.433 Notfälle fast 800.000 Euro aufgebracht werden. Pröll: "Es gibt auch bei uns Menschen, die nicht gut abgesichert sind. Deswegen leisten wir rasche Hilfe in plötzlicher Not.“

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