Am Weg zum Schlachthof: Hausschwein sprang am Walserberg von Tiertransporter

Kurze Freiheit: Von Polizeibeamten erschossen

Am Grenzübergang Walserberg haben Schleierfahnder der bayerische Polizei in der Früh ein über 100 Kilo schweres Hausschwein mit vier gezielten Schüssen erlegt. Das Borstenvieh wollte seinem Ende im Schlachthof entkommen und war von einem Tiertransporter gesprungen. "Dem ihr zugedachten Ende entging die sprichwörtlich "arme Sau" aber auch dadurch nicht", wie es in einer Aussendung der Polizei Traunstein hieß.

Die Sau war zunächst von einer Fahrbahn auf die andere gewechselt, doch ließ sie sich weder wegtreiben noch einfangen. "Da sie sich allen polizeilichen Anordnungen beharrlich widersetzte, beschwor sie mit ihrer Sturheit dann praktisch selbst ihr vorzeitiges Ende herauf. Wegen der von der freilaufenden Sau ausgehenden erheblichen Unfallgefahr entschieden sich die Beamten dafür, das Tier zu erlegen", wie es im Pressebericht heißt. Das Schwein war für den Schlachthof Berchtesgaden bestimmt, wo sein Fehlen bemerkt wurde. (apa/red)