Als Versuchsobjekte? Zwei Arche Noah-Katzen in Nickelsdorfer Labor eingeschläfert

Waren mit H5N1-Virus in Kontakt gekommen Kritik von Tierschsützern an Gesundheitsministerium

Jene zwei in Nickelsdorf untersuchten Katzen, die mit dem gefährlichen H5N1-Virus in Kontakt gekommen waren, sind eingeschläfert worden. Scharfe Kritik kam deshalb von einer Tierschutzorganisation. Seitens des Gesundheitsministerium hieß es, dass die Tiere keine Chance auf eine artgerechte Haltung gehabt hätten.

"Obwohl die Tiere nicht krank, sondern nur Antikörperträger waren, ist dem Ministerium offenbar das Interesse der Experimentatoren wichtiger als der Schutz hilfloser Tiere", sagte Gerda Matias, Präsidentin des "Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner" und des "Verbandes der Österreichischen Tierschutzvereine". Laut Matias wurden die zwei Katzen "bereits vergangene Woche zwecks Organentnahmen und Untersuchungen getötet".

"Die zwei Katzen werden nicht zu Versuchszwecken verwendet, das wurde mit Herbert Oster (Leiter des Tierheims Arche Noah in Graz, Anm.) so vereinbart", berichtete Gabriela Götz-Ritchie auf APA-Anfrage. Die Tiere seien eingeschläfert worden, weil eine Rückkehr ins Tierheim ohnehin ausgeschlossen gewesen wäre. Ritchie: "Man hätte sie dauerhaft in Quarantäne halten müssen."

(apa/red)