Alonso sitzt auch 2009 im Renault-Cockpit:
"Nächste Saison noch mehr Druck machen"

Ex-Weltmeister galt bei Renault bisher als unglücklich Spanier spekuliert in Zukunft angeblich mit Ferrari

Alonso sitzt auch 2009 im Renault-Cockpit:
"Nächste Saison noch mehr Druck machen" © Bild: AP/Hoshiko

Fernando Alonso hat nach seinem Überraschungssieg bei der Nacht-Premiere in Singapur einen weiteren Hinweis gegeben, dass er auch im kommenden Jahr bei Renault bleiben wird. "Wir werden in den restlichen drei Rennen weiterhin Druck machen, 2009 noch mehr", sagte der 27-jährige Spanier, an dem das ganze Fahrer-Transferkarussell in der Formel 1 hängt, nach seinem unerwarteten Erfolg im ersten Flutlicht-Rennen der Formel-1-Geschichte.

Alonso war als zweifacher Renault-Weltmeister im Vorjahr zu McLaren gewechselt, nach inneren Reibereien inklusive Aufdeckung der Spionage-Affäre aber heuer vorzeitig wieder zu seinem früheren Arbeitgeber zurückgekehrt. Dort galt der Asturier, der 2005 jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte geworden war, bis zu Singapur aber als eher unglücklich, nachdem die Truppe von Flavio Briatore seit 2006 sieglos geblieben war.

Dem als sehr erfolgsorientiert bekannten Alonso wird nachgesagt, unbedingt zu Ferrari zu wollen. Dort hat man Weltmeister Kimi Räikkönen und Felipe Massa aber bereits als Piloten auch für das kommende Jahr bestätigt. Zuletzt hatte Alonso deshalb ein längerfristiges BMW-Angebot abgelehnt, weil er sonst nicht 2010 oder 2011 zu den Italienern wechseln können würde.

Schon vor dem Singapur-Grand-Prix hatten deshalb spanische Tageszeitungen gemeldet, dass Alonso auch 2009 bei Renault bleiben wird. Man habe ihm dort zugesagt, dass der kommende R29 wesentlich wettbewerbsfähiger sein werde als das diesjährige Auto, hatte die Zeitung "As" berichtet.

(apa/red)