Alltagstrott als Horrorvorstellung: Austro-
Jugend Teil einer wissbegierigen Spaßkultur

Neben Unterhaltung sind vor allem Freunde wichtig Studie: Ältere Österreicher brauchen fixe Rituale

Alltagstrott als Horrorvorstellung: Austro-
Jugend Teil einer wissbegierigen Spaßkultur

Während für die große Mehrheit der Senioren ein gewohnter Tagesablauf eine wichtige Rolle spielt, stehen bei den unter 30-Jährigen Spaß, Dauerkontakt mit Freunden und die Lust auf Neues im Vordergrund. Denn den jungen Österreichern graut es vor dem Alltagstrott. Das geht aus einer von GfK Austria durchgeführten Umfrage unter 4.600 Personen ab 15 Jahren hervor.

Acht von zehn unter 30-Jährigen gaben in der Lifestyle-Studie der GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung an, dass sie dem Alltag regelmäßig entfliehen möchten. Fast 90 Prozent erklärten, dass sie bei allem, was sie tun, möglichst viel Spaß haben wollen. Mehr als 80 Prozent wollen ständig mit ihren Freunden in Kontakt sein. "Allerdings sind Österreichs Junge auch überaus wissbegierig, denn acht von zehn wollen ständig Neues lernen", erklärten die Sozialforscher in einer Aussendung. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar 86 Prozent.

Ganz anders die Situation laut Umfrage bei der älteren Generation, die einen strukturierten Alltag nicht missen möchte. So ist ein gewohnter Tagesablauf für knapp 80 Prozent der über 50-Jährigen wichtig, das Einhalten von täglichen Ritualen gibt 60 Prozent der über 60-jährigen Österreichern Halt und Sicherheit. Unterschiede zwischen alt und jung gibt es auch beim Alleinsein. Während die Jungen nicht so gern allein sind, haben die über 50-Jährigen weniger Probleme damit.

(apa/red)