Alles klar auf der Strada del Sole: Italien erlebt wärmsten Winter seit 200 Jahren

20 Grad in Bozen, Italiener stürmten die Strände

Italien hat dieses Jahr den wärmsten Winter seit 200 Jahren erlebt. Nach Angaben des italienischen Rats für die Wissenschaften lagen die Durchschnittswerte im heurigen Jahr 1,79 Grad über jenen des Jahres 1990, als die bisherigen Rekordtemperaturen gemessen wurden. Am Sonntag freuten sich die Italiener über sommerliche Werte. In Bozen wurden 20 Grad registriert, in Mailand und Rom 21 Grad, in Catania wurden 22 Grad gemeldet.

Die Italiener stürmten am Wochenende die Strände. Auf den Straßen zu den Badeorten bei Rom bildeten sich Autoschlangen. Viele Menschen wagten auch einen Sprung ins Meer.

"Dieses Jahr haben wir de facto keinen Winter erlebt", meinte ein Wetterexperte. Bereits seit Oktober lägen die Temperaturen um drei bis fünf Grad über den zu dieser Jahreszeit üblichen Höchstwerten, zitierten italienische Medien Meteorologen.

Außergewöhnlich warm sei es vor allem im Norden. In vielen süditalienischen Regionen blühen bereits die Mandelbäume.

(apa/red)