Allergien von

Lebensmittel, mit denen Sie
die Pollen-Saison besser überstehen

Genießen statt Niesen: Gutes Essen kann die Beschwerden lindern.

Brokkoli © Bild: iStockphoto.com/Julia Savchenko

Rund 1,7 Millionen Österreicher schnupfen und husten derzeit durch den Tag. Was viele aber nicht wissen: Es gibt Lebensmittel, die positiv auf das Allergie-geplagte Immunsystem wirken und es so stärken können. Hier verraten Experten Lebensmittel, mit denen Sie die Pollen-Saison leichter überstehen.

Der Ablauf einer allergischen Reaktion läuft nämlich in zwei Phasen ab. Beim ersten Allergenkontakt erfolgt die Sensibilisierung. Dieser Erstkontakt verläuft meist ohne Symptome. Erst wenn die Körperzellen erneut auf Allergene treffen, kommt es zur Ausschüttung von Substanzen wie Histamin und damit zu den Beschwerden. Kurzum: Was Histamin-hemmend wirkt, hilft auch mildernd auf die Symptome.

Birkenpollen-Allergie

Die Birke gehört mit Hasel und Erle zu den Frühblühern. Rund 19 bis 25 Prozent der Pollenallergiker sind gegenüber Birkenpollen sensibilisiert. Sie gelten als die aggressivsten Pollen bei den Frühblühern.

Symptome

Die meisten Betroffenen bemerken zunächst Beschwerden an den Augen. Dann kommt es zu Schnupfen, Niesen und Juckreiz. Seltener treten Husten, Atemnot und Asthma auf.

Das hilft

Brennessel. Aufgrund ihren hohen Histamingehalts hilft sie dem Körper, sich daran zu gewöhnen.
Holunderbeeren. Haben sehr hohe Mengen an verschiedenen Antioxidantien und Phytonährstoffen.
Petersilie. Kann Histamin-Ausschüttung verhindern.
Thymian. Effektiver, natürlicher Schleimlöser.

Das schadet

Obst. Apfel, Birne, Pfirsich, Pflaume, Zwetschke, Kiwi, Erdbeeren, Brombeeren, Litschi, Himbeeren, Kirschen
Gemüse. Sellerie, rohe Karotten, rohe Paradeiser, Fenchel
Nüsse. Haselnüsse
Gewürze. Anis, Basilikum, Chilipfeffer, Dill, Koriander

Beifußpollen-Allergie

Die Heil- und Gewürzpflanze gilt als aggressivste Kräuterpollenallergie. Die Blütezeit ist zwischen Juli und September. Beifuß ist ein zwei Meter hohes Wildkraut, das am Wegrand wächst.

Symptome

Symptome der Beifußpollenallergie zeigen sich vor allem durch Hautirritationen, Nesselsucht und Ekzembildung bei Neurodermitis sowie Schwellungen in Mund und Rachen.

Das hilft

Zwiebel. Wirkt ähnlich wie Antihistamine.
Kohlrabi. Enthält, wie Reiskörner, sehr viel vom Spurenelement Selen.
Äpfel. Der Pflanzenstoff Quercetin wirkt hemmend.
Pestwurz. Die Petasine können allergische Reaktionen hemmen. Nicht für Kinder und ältere Personen geeignet.

Das schadet

Obst. Kiwi, Melone
Gemüse. Sellerie, Karotten, Erdäpfel, Gurken, Paradeiser, Artischocken, Paprika, Petersilie, Fenchel, Gurken, Kürbis
Gewürze. Anis, Koriander, Kümmel, Curry, Chili, Estragon, Zimt, Pfeffer, Wermut, Muskat

Gräserpollen-Allergie

Gräserpollen sind die häufigsten Auslöser einer Atemwegsallergie. Es gibt mehr als 8.000 Gräserarten. Auch Roggen, Weizen und Gerste gehören dazu. Dauerhaft hilft nur die spezifische Immuntherapie.

Symptome

Die Symptome einer Gräserpollenallergie ähneln denen einer Erkältung. Sie können sich durch Schnupfen, juckende und tränende Augen, Husten oder ein Kratzen im Hals äußern.

Das hilft

Brokkoli. Die antioxidativen Senfölglykosiden lindern Entzündungen der Atemwege.
Zitrusfrüchte. Zitronen und Co. sind gute Vitamin-C- Lieferanten.
Reis. Die Körner enthalten viel Selen.Spinat. Die in dem Gemüse enthaltenen Carotinoide können allergische Symptome bekämpfen.

Das schadet

Obst. Ananas, Melonen, Hülsenfrüchte, Kiwi, Bananen
Gemüse. Rohe Erdäpfel, Paradeiser, Gurken, Linsen, Sojabohnen, Artischocken
Getreide. Weizen, Gerste, Hafer
Kräuter & Gewürze. Thymian, Basilikum, Chilipfeffer, Pfefferminz, Majoran, Oregano

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