Alko-Rowdy verursacht schweren Unfall: 74-Jähriger erliegt seinen Verletzungen!

Fahrerflucht nach Karambolage im Bezirk Amstetten

Ein 40-Jähriger aus dem Bezirk Scheibbs steht im Verdacht, einen schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) im Bezirk Amstetten verursacht zu haben, der ein Todesopfer gefordert hat. Der mutmaßliche Auto-Rowdy war nach Angaben der Sicherheitsdirektion alkoholisiert. Der 74 Jahre alte Lenker eines anderen Pkws erlag seinen bei der Karambolage erlittenen Verletzungen.

Der Unfall hatte sich auf der Richtungsfahrbahn Wien der A1 im Gemeindegebiet von Wolfsbach ereignet. Laut einem Zeugen, dem Lenker eines Sattelzuges, war ein Pkw auf dem dritten Fahrstreifen mit sehr hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und hatte den Wagen des 74-Jährigen touchiert. Dessen Fahrzeug stieß daraufhin gegen die Seitenleitschiene und überschlug sich mehrmals. Dabei wurde der Lenker aus dem Auto geschleudert. Er erlag im Mostviertelklinikum Amstetten seinen Verletzungen.

"Der Verursacher des Verkehrsunfalles setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort", berichtete die Sicherheitsdirektion weiter. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurde auf der A1 im Gemeindegebiet von Neumarkt a.d. Ybbs (Bezirk Melk) ein am Pannenstreifen abgestellter Pkw entdeckt, der Beschädigungen aufwies. Über deren Herkunft konnte der alkoholisierte Lenker keine schlüssigen Angaben machen, so die Ermittler. Über Weisung des Landesgerichtes St. Pölten wurden beide Fahrzeuge sichergestellt. Eine kriminaltechnische Untersuchung soll die Beteiligung des 40-Jährigen an dem Unfall klären. (apa)