Alkis sind bei Nissan künftig chancenlos: Auto erkennt mittels Sensoren Alkkonsum

Handschweiß, Mimik und Geruch werden kontrolliert Bei zu vielen Promille setzt Auto Gegenmaßnahmen

Alkis sind bei Nissan künftig chancenlos: Auto erkennt mittels Sensoren Alkkonsum

Der japanische Autobauer Nissan hat einen neuen Wagen entwickelt, der mit Hilfe einer Reihe von High-Tech-Sensoren Fahren unter Alkoholeinfluss verhindern soll und folglich kein geeignetes Auto für Paris Hilton oder andere ständig besoffen Auto fahrende Hollywood-Gören.

Der in Tokio vorgestellte Prototyp, eine Weiterentwicklung des Modells Fuga, ist unter anderem mit einem Sensor an der Gangschaltung ausgerüstet, um im Handschweiß des Fahrers die Alkoholkonzentration zu messen. Weitere Sensoren in den Sitzen sollen den Alkoholgeruch im Atem erfassen. Eine in der Konsole eingebaute Kamera analysiert die Mimik des Fahrers, ein spezieller Bordcomputer seine Fahrweise.

Heftiger Alarm
Sobald einer der technisierten Spitzel feststellt, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hat, löst er eine wahre Kettenreaktion aus: Sie reicht von einem simplen Alarmsignal über heftige Schüttelbewegungen des Sicherheitsgurts bis zur völligen Stilllegung des Fahrzeugs.

Testphase
Noch ist der Wagen nicht für den Verkauf gedacht. Laut Nissan sollte er lediglich die technischen Möglichkeiten der Automobilindustrie im Kampf gegen Alkohol am Steuer zeigen. In der Testphase befindet sich dagegen bereits ein Wagen mit einem integrierten Alkoholtest: Der Fahrer kann vor dem Start in ein Röhrchen blasen - sollte sein Alkoholpegel die rechtliche Promille-Grenze überschreiten, springt der Motor gar nicht erst an. (APA/red)