Algerien kommt nicht zur Ruhe: Sieben Todesopfer bei Anschlägen & Überfällen

Al Kaida ermordert weiter unschuldige Zivilisten

Nach den Selbstmordanschlägen in Algier mit 33 Toten haben muslimische Extremisten weitere Terroranschläge und Überfälle auf algerische Soldaten verübt. Nach Presseberichten gab es dabei mindestens sieben Todesopfer. So seien bei einer Attacke auf ein Militärlager bei Boumerdes 50 Kilometer östlich von Algier vier Soldaten getötet und zwei verletzt worden.

In der Nähe von Algier griffen mutmaßliche Mitglieder der Terrorgruppe "Al-Kaida im Islamischen Maghreb" eine Militärpatrouille an. Ein Soldat sei getötet und zwei verletzt worden. Außerdem seien zwei Zivilisten im Berberdorf Aït Mahmoud bei Tizi Ouzou bei einem Überfall von fünf Muslim-Kämpfern auf eine Postfiliale erschossen worden.

"Al-Kaida im Islamischen Maghreb" hatte sich zu Selbstmordattentaten in der algerischen Haupstadt Algier mit 33 Toten und 57 Verletzten bekannt. Die Anschläge waren nahezu gleichzeitig auf einen Regierungspalast und eine Polizeiwache verübt worden.

(apa/red)