Erfinder der "Mobiles"

US-Bildhauer der kinetsichen Kunst würde heute 113. Geburtstag feiern

Der US-amerikanische Bildhauer Alexander Calder ist für seine Werke im Stil der kinetischen Kunst bekannt. Er verstarb bereits 1976 und wäre heute 113 Jahre alt geworden.

von
Alexander Calder - Erfinder der "Mobiles"

Alexander Calder, geboren am 22. Juli 1898, fand seinen Beruf nicht von ungefähr. Er stammt aus einer Bidlhauerfamilie. Sein Großvater gestaltete die 250 Figuren der City Hall von Philadelphia und auch sein Vater war kein Unbekannter.

Calder selbst startete seine Arbeit als Künstler mit dem Malen von Landschaften bevor er studierte und danach als Zeichner bei einer Zeitung sein Geld verdiente. 1926 ging er nach Paris und begann Holzskulpturen zu erstellen. Bekannt wurde er schließlich 1930 mit seinen sogenannten „Mobiles“, die scheinbar nicht der Schwerkraft unterliegen. Für die Weltausstellung 1937 baute er einen Quecksilberspringbrunnen zum Gedenken an Opfer des Quecksilberabbaus.

Der Künstler war ein Freund Jean Mirós, von dessen Freundschaft zahlreiche Querverweise in den Werken beider Künstler zeugen. Calder zählt zu den Hauptvertretern der kinetischen Plastik.