Alessia und Livia nun seit Monaten vermisst:
Verzweifelte Mutter bittet um weitere Hilfe

6-jährige Zwillinge werden seit Ende Jänner vermisst Facebook-Seite soll bei Suche nach Kindern helfen

Alessia und Livia nun seit Monaten vermisst:
Verzweifelte Mutter bittet um weitere Hilfe © Bild: EPA/ Police Vaudoise/Handout

Seit Ende Jänner gelten die zweieiigen Zwillinge Alessia und Livia als vermisst. Damals hatte der Vater die Kinder entführt und sich kurz darauf das Leben genommen. Trotz intensiver Suche, fehlt von den Kindern nach wie vor jede Spur. Nun hat sich die Mutter der Mädchen mit einem dramatischen Appel auf Deutsch an die Öffentlichkeit gewandt und bittet um Hilfe bei der Suche nach ihren Kindern.

Eingangs bedankt sich die Mutter bei den Journalisten und den Polizisten für ihren Einsatz bei der Suche nach den Zwillingen. Danach appelliert die Mutter an all jene, die die Kinder gesehen haben könnten, sich mit Hinweisen an die Polizei zu wenden.

Abschließend verweist die Mutter der Kinder auf die Facebook-Seite "Missing Alessia & Livia" , auf der zahlreiche Fotos der Mädchen zu sehen sind. Dort befinden sich nicht nur Bilder aus glücklicheren Tagen, an denen die Familie gemeinsam Ausflüge machte, sondern auch Artikel, in denen über die Entwicklungen seit dem Selbstmord des Vaters und dem Verschwinden der Zwillinge berichtet wird.

Ermittlungen auf Korsika
Auf der Suche nach den Mädchen konzentrierten sich die Ermittler in jüngster Zeit auf Korsika und damit auf jene Insel, auf denen Augenzeugen die Kinder zuletzt gesehen haben wollen. Aber auch in der Schweiz wird die Suche fieberhaft fortgesetzt. Wie "Blick" berichtet, will eine Augenzeugin die Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater in einem nahezu unbewohnten Gebiet im Kanton Genf gesehen habe.

Diese Gegend wurde nun von einer Staffel mit Leichenhunden untersucht. Nachdem einer der Hunde eine Spur gewittert haben soll, suchten zahlreiche Helfer die Gegend nach den Zwillingen ab. Allerdings blieb auch diese Aktion ohne Erfolg und wurde nach wenigen Tagen abgebrochen. Der Verbleib der Kinder ist damit nach wie vor ungeklärt.

(red)