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Mitarbeiter filmten Kundinnen

Kurze Röcke bevorzugt: Sexistische Videos sollen später auf CD gebrannt worden sein

Aldi - Mitarbeiter filmten Kundinnen © Bild: Christopher Furlong/Getty Images

In Filialen des Discount-Riesen Aldi Süd haben Manager nach "Spiegel"-Informationen heimlich Kundinnen beim Einkauf gefilmt. Filialleiter hätten vor allem Frauen in kurzen Röcken oder mit ausgeschnittenen Tops gefilmt, sobald sie sich über Kühltheken beugten oder vor Regalen bückten.

Dann hätten die Aldi-Mitarbeiter sie mit der Kamera herangezoomt, berichtet das Magazin unter Berufung auf ihm vorliegende Bilder. Danach seien die Filme auf CD gebrannt und untereinander ausgetauscht worden. Die Vorfälle ereigneten sich demnach in Frankfurt am Main, Dieburg und anderen hessischen Filialen.

Aldi Süd äußert sich gegenüber dem "Spiegel" nicht konkret zu dem Fall. In einer Stellungnahme an das Magazin schreibt der Discounter aber, dass "das Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters nicht ausgeschlossen" werden könne. "Sollte ein missbräuchlicher Umgang den Vorgesetzten bekannt werden, wird ein solches Vorgehen umgehend untersucht, unterbunden und zieht entsprechende disziplinarische Konsequenzen nach sich", zitiert der "Spiegel" aus der Aldi-Stellungnahme.

Kommentare

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Und wen intressiert das? Wenn solch harmlose Filmchen zur Auflockerung des Berufsalltags verwendet werden, ist es wirklich notwendig, daß Massenmedieun sich darüber aufregen?

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Re: Und wen intressiert das? Ich hoffe jetzt sehr, dass Sie das eher ironisch gemeint haben. Denn harmlos ist das wahrlich nicht!
1.) Es ist schließlich auch nicht ganz harmlos, wenn ich als Frau einem solch armseligen Knülch eine scheuere, wenn er mich heimlich filmt und sich anschließend womöglich über mich in irgendeiner Art und Weise lustig oder sonst was macht.
2.) Ich habe auch keine Ahnung, ob ein solch "harmloses Filmchen" womöglich irgendwann mal im Internet landet. Ist heutzutage jederzeit möglich und auch schon passiert.
3.) Wenn man eine Auflockerung vom Berufsalltag braucht, dann bitte NACH der Dienstzeit. Wer von uns hat denn heute noch Zeit oder Gelegenheit, sich von der Arbeit zu schrauben??
4.) Wir werden bereits genug überwacht!
Sie sehen also, es regen sich nicht nur die Medien darüber auf.

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Das war völlig ernst gemeint Die Massenmedien habe eine völlig sinnlos überzogene Aufregerkultur entwickelt.
Ein Filmchen von einer Frau die sich über die Tiefkühltruhe beugt. Oh was für eine Sensation.

Der genaze Westblock versinkt im Schuldensumpf, sozialen Chaos, verlorene Generation, Massenarbeitslosigkiet, aber man kann die Massen von wirklichen Problemen ja so schön ablenken mit.

Ein Supermarktmitarbeiter hat die Titten einer Frau gefilmt.
Es ist sowas von lächerlich!

Und dann auch noch die Frage ob man das ernst gemeint hat.
Ja, was sonst!

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Re: Und wen intressiert das? Sie haben es völlig richtig erkannt: Es liegt sehr, sehr vieles im Argen in unserer einst so schönen Welt. Auch ich bin verzweifelt darüber und - wie man Name schon aussagt - frustriert. Aber ich kann meine Augen nicht vor Dingen verschließen, die nicht in Ordnung sind, bloß weil diese gerade keinen Atomkrieg oder Seuchen verursachen.
Die Zeit ist reif, ALLEN auf die Finger zu klopfen, die Scheiße (pardon!) bauen!

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Re: Und wen intressiert das? Ah! Hab noch was vergessen. Im Grunde beruht doch jeder Missstand darauf, dass viel zu viele Menschen das Leben der anderen nicht mehr würdigen. Dabei ist es egal, ob ein Politiker sich zu Unrecht die Taschen vollstopft oder ob ein anderer eine Atombombe baut, oder wieder ein anderer vor den Augen der ganzen Welt ein Land widerrechtlich annektiert. Ihnen allen, ob groß, ob klein, sind alle anderen wurscht. Die eigene Gier muss befriedigt werden.
Das kann es aber doch nicht sein! Es geht darum, wieder zu mehr Achtung zu gelangen. Und deshalb würde ich diesem Filialleiter genau so eine knallen, wie dem chinesischen Außenhandelsminister. Was allerdings - zugegeben - in keinem Fall eine Auswirkung hätte. Na, wahrscheinlich doch. Nämlich beim Chinesen hätte es fatale Folgen für mich.

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