Albert Fortell von

Freispruch für Fortell

Österreichischer Schauspieler sichtlich erleichtert: "Bin froh, dass es vorbei ist."

Albert Fortell - Freispruch für Fortell © Bild: apa/Techt

Der Schauspieler Albert Fortell ist am Mittwochnachmittag im Wiener Straflandesgericht vom Vorwurf freigesprochen worden. Er stand bis dato unter dem Verdacht, fremde Gläubiger geschädigt und Sparbücher, Schmuck, Wohnungsinventar sowie ein Fahrzeug seiner im August 2007 verstorbenen Mutter gestohlen bzw. veruntreut zu haben. Für den Schöffensenat waren die inkriminierten Tatbestände nicht erfüllt.

Der Prozess war seit Ende März gelaufen, nachdem Fortells Bruder Marius Fortelni die Vorwürfe aufgebracht hatte. Während der vorsitzende Richter Christian Böhm ausführlich die Entscheidungsgründe für den Freispruch von sämtlichen Anklagepunkten darlegte, brach Albert Fortell in Tränen der Erleichterung aus. Mehrmals schluchzte er auf der Anklagebank auf und wischte sich danach die Tränen aus den Augen.

"Froh, dass es vorbei ist"
Nach der Verhandlung bemerkte der Mime in höchster emotionaler Bewegung zu anwesenden Journalisten: "Es ist so viel geschehen. Ich bin froh, dass es vorbei ist." Mit versagender Stimme zeigte er sich "erschüttert über meinen Bruder", der ihn unberechtigterweise bei der Staatsanwaltschaft angezeigt habe, obwohl er doch wissen habe müssen, wie sehr er damit "mir als freiberuflichem Schauspieler schadet". Auf die Frage, ob er wieder Kontakt zu seinem Bruder aufnehmen werde, erwiderte Albert Fortell: "Ich bin Christ. Wenn er sich entschuldigt, werde ich ihm verzeihen."

Der Freispruch ist nicht rechtskräftig. Staatsanwältin Nina Weinberger meldete dagegen Nichtigkeitsbeschwerde an.

Kommentare

RobOtter

Genau.... ...er ist Schauspieler....

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