Albert Fortell. Der Ex-Notstandshilfefall leistet sich jetzt eine 1,8-Millionen-Villa

Albert Fortell. Der Ex-Notstandshilfefall leistet sich jetzt eine 1,8-Millionen-Villa

Vor zwei Jahren noch galt der Mann als prominentester Notstandshilfebezieher der Republik: Serienstar Albert Fortell, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Adalbert Fortelni heißt und neuerdings als Villenerwerber in Erscheinung tritt.

Eine Villa in Oberdöbling. Denn seit Ende Oktober dieses Jahres ist der „Schlosshotel Orth“-Mime Eigentümer der neu gegründeten Firma „Forte Properties GmbH“. Dieses Unternehmen hat am 22. Oktober 2007 eine herzeigbare Liegenschaft in bester Lage erworben: eine Villa mit 1.381 Quadratmeter Grund und rund 580 Quadratmeter Wohnfläche am noblen Linnéplatz 1, mitten im Döblinger Cottage. Der stolze Kaufpreis: 1.750.000 Euro plus 61.250 Euro Grunderwerbsteuer und 17.500 Euro Eintragungsgebühr. Macht in Summe satte 1.828.750 Euro.

Schöner wohnen als Notstandshilfebezieher. An sich scheint es nichts Besonderes, wenn sich ein ORF- und Filmstar eine Villa zulegt. Wäre da nicht die Causa Fortell noch in bester Erinnerung: Denn kurz vor Weihnachten 2004 wurde bekannt, dass der Mime und seine Gattin Barbara Wussow Arbeitslosengeld und Notstandshilfe in Höhe von insgesamt 17.600 Euro bezogen hätten. Der Fall war umso peinlicher, da Fortell zuvor auf einem ÖVP-Ticket in den ORF-Stiftungsrat entsandt worden war und aus seinen betont konservativen Ansichten kein Geheimnis machte. So zum Beispiel durch seinen auf die Universitätsreform bezogenen Sager: „Der Staat muss nicht alles zahlen.“

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