Alarmstufe Rot im Stadion

Alarmstufe Rot im Stadion

• Reportage: NEWS begleitete Günther Platter bei einer Sicherheitsinspektion im EM-Stadion. • Interview: Der VP-Innenminister über die neue Terror-Bedrohungslage bei der Fußball-EM 2008.

Die Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2008 soll zum „Fest der Freude und des Sports“ werden, erklärt die rot-schwarze Regierung derzeit mit Inbrunst. Und doch wissen die heimischen Politiker um die Gefahren dieses Großereignisses.

Und so herrscht vor der Meisterschaft eben bereits Alarmstufe Rot. NEWS begleitete VP-Innenminister Günther Platter und Polizisten exklusiv zu einem Lokalaugenschein ins Ernst-Happel-Stadion. Seit Mai 2005 ist das Sicherheitskonzept fertig. Das jüngste „Drohvideo“ gegen die Bundesregierung von mutmaßlichen islamistischen Terroristen zeigt freilich, dass die Gefahr viel größer ist als bisher angenommen.

Und so bereiten sich Platter, die heimische Polizei und das Bundesheer auf ihre größte Herausforderung seit Jahren penibel vor. Sie wollen gegen Terror und Hooligans gerüstet sein. 2.000 Beamte werden im Stadionbereich, in Public-Viewing-Areas, Bahnhöfen und Flughäfen patroullieren. Weitere 2.000 Exekutivbeamte werden je nach „Gefährdungseinschätzung“ flexibel eingesetzt. Platter erläutert nun im NEWS-Interview die Terror- und Hooligangefahr vor der EM.

NEWS: Herr Innenminister, gibt es bereits neue Erkenntnisse zum jüngsten islamistischen Drohvideo gegen die Bundesregierung?
Platter: Wir sind in engem Kontakt mit den deutschen Kollegen, die dieses Video gleich ernst nehmen wie wir. Ich habe einen sehr engen Kontakt zu meinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble. Wir nehmen die Situation ernst. Wir müssen alles unternehmen, um die mutmaßlichen Terroristen festnehmen zu können. Eine Panikmache ist dennoch nicht angebracht. Eine unmittelbare Bedrohung in Österreich liegt nicht vor.

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