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Al-Kaida in Österreich

Innenministerium: Terroristen planen offenbar Schläferzellen in Mitteleuropa

Al-Kaida in Österreich © Bild: APA/DPA/Settnik

Das Terrornetzwerk Al-Kaida wollte offenbar Schläferzellen in Deutschland und Österreich errichten. Dazu bedient man sich Bürger der beiden Länder, die in den Lagern der Organisation an der afghanisch-pakistanischen Grenze ausgebildet wurden, die man zurückschickt, weil sie hier unauffällig leben können. Sie sollen radikalisieren und weitere Sympathisanten für Aktionen in der Zukunft anwerben.

Das wurde am Freitag bei einem Hintergrundgespräch im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) bekannt. Innenministerin Mikl-Leitner übergab unterdessen dem BVT das neue Quartier in der Polizeikaserne am Wiener Rennweg.

Mehrere Festnahmen in Deutschland und Österreich in den vergangenen Monaten sind dem Verfassungsschutz zufolge vor dem Hintergrund der Errichtung von Schläferzellen zu sehen. So könnte ein im Mai in Berlin verhafteter Österreicher Instruktionen dazu gehabt haben. Er dürfte im Jahr 2009 mit einem Kompagnon nach Afghanistan gereist sein und ursprünglich die Intention gehabt haben, nach der Ausbildung an den Kämpfen in dem Land teilzunehmen.

Rekrutierer sind bereits in Österreich
Im Juni wurde in Österreich auch ein Rekrutierer und Agitator festgenommen. Das zeige, dass Österreich nicht unbetroffen sei, so die Experten des BVT. Mit den Festnahmen der vergangenen Monate hoffen sie, den Bestrebungen des Terror-Netzwerkes einen Riegel vorgeschoben zu haben.

Auf eine Zahl mutmaßlicher Schläfer in Österreich wollte sich der Direktor des Verfassungsschutzes (BVT), Peter Gridling, nicht festlegen: "Es ist nicht möglich zu sagen, es gibt so und so viele Schläferzellen. Wir können sagen, es war ein Ziel, solche Schläferzellen zu etablieren." Die Zahl der so radikalisierten Muslime in Österreich, dass sie bereit seien, Straftaten zu begehen, bezifferte Gridling mit "im niedrigen zweistelligen Bereich". Radikale Muslime dürfte es laut BVT etwa 500 geben.

Kommentare

Überwachungsstaat braucht Rechtfertigung Österreich wird in den kommenden Jahren ein Pulverfass. Durch die korrupte Schuldenpolitik unserer Politiker fährt Ö bis ca. 2015 ökonomisch frontal an die Wand. Es wird zu massiven Einschnitten kommen in allen Bereichen da kein Geld mehr da sein wird. Also brauchen die Politiker schon jetzt vorbereitend einen massiven Polizei- und Überwachungsapparat um dann uns, das Volk, im Griff zu haben.

Daher diese Al-Kaida Gespenster. Fehlt nur noch das sie RAF wieder ausgegraben wird.


Letztendlich gibt es nur eine Prämisse für den Staat - sparen an sich selbst. Aber das wollen diese korrupten Politiker nicht, statt dessen noch mehr Steuern. Wir, die Bürger, werden regelrecht bestohlen, tagtäglich und immer öfter.

rotra melden

Lächerlich,... ...da hab ich vor Burschenschaftlern mehr Angst!
Ein lächherlicher Versuch eine Millionenverschwendung und neu erfundene Jobs für einige wenige zu rechfertigen! Propaganda.

Viennese melden

Re: Lächerlich,... Ich würde das nicht als " lächerlich" abtun. Siehe Berlin.Lieber ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als sich verzetteln . Man darf auch die rechte und auch die linke Radikalszene nicht vergessen. Wir sind nun einmal heute Gefahren ausgesetzt die vor 30 Jahren noch als LÄCHERLICH abgetan wurden. So ändern sich eben die Zeiten.

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Re: Lächerlich,... Finden Sie? Also ich glaube, noch nie in der Geschichte Österreichs hat man in diesem Land sicherer und gewaltloser gelebt als heute. Die Wahrscheinlichkeit bei einer unaussprechlichen Tätigkeit vom Blitz getroffen zu werden ist um Zehnerpotenzen höher als Opfer eines Terroranschlags zu werden. Und trotzdem lauschen wir wie gebannt den Panikaposteln, deren Ziel es ist uns eine Windel-und Bevormundungspolitik aufzuoktroyieren, die ihresgleichen sucht. Und wir bemerken\'s nicht mal, dass wir uns von dieser Möglichkeitsform stärker beeinflussen und beängstigen lassen als von der Realität.

Benjamin Franklin hat mal gesagt " Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren"
....wir sind auf dem besten Weg dorthin. Aber jeder wie er will.

Rasso melden

Re: Lächerlich,... Also so sicher ist Wien auch nicht - als Frau am Abend in gewissen Bezirken zu gehen erfordert Mut - siehe 2., 20. usw. Bezirk.

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Re: Lächerlich,... Da haben Sie sicher recht. Nur den Bodensatz an gewaltbereiten Idioten gab\'s seit eh und je und heute ist er in Großstädten wahrscheinlich besonders konzentriert und auch die Kriminellen Handlungen in Form von Einbrüchen usw. sind in den letzten 30 Jahren sicher gestiegen. Aber wenn Sie die Gewaltbereitschaft insgesamt betrachten, sind z.B. häusliche Gewalt, Gewalt in der Schule, sexueller Missbrauch usw. zwar leider immer noch vorhanden, aber sicher weniger ausgeprägt als noch vor 30-40 Jahren ( ganz abgesehen davon, dass diese Dinge damals nur in Extremstfällen publik wurden).
Und mit Terrorakten, um die es hier eigentlich geht, hat das alles ohnehin nicht gemein.

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