Aktuelle US-Studie belegt: Tee und Kaffee helfen, Parkinson-Risiko deutlich zu mindern

Parkinson-Patienten sind meist Koffein-Verweigerer Jetzt wird Wirkung von Aspirin genauer untersucht

Aktuelle US-Studie belegt: Tee und Kaffee helfen, Parkinson-Risiko deutlich zu mindern

Schon seit längerem gibt es Hinweise darauf, dass Tabak und Kaffee das Parkinson-Risiko senken. Eine US-Studie liefert nun einen weiteren Beleg für diesen Schutzeffekt. Die Forscher der Duke Universität in Durham verglichen 356 Parkinson-Patienten mit 317 Familienmitgliedern ähnlichen Alters, die nicht an der Krankheit litten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Parkinson-Patienten jemals geraucht hatten, war nur etwa halb so hoch wie bei den anderen Familienmitgliedern. Die Wahrscheinlichkeit für einen gegenwärtigen Tabakgebrauch betrug nur etwa 30 Prozent. Auch der Kaffeekonsum lag bei den Parkinson-Patienten deutlich niedriger als bei den gesunden Angehörigen.

Kaffee und Tee toppen Aspirin
Die Forscher untersuchten auch den Gebrauch nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAID) wie etwa Aspirin oder Ibuprofen. Hier ergab die Untersuchung jedoch keinen Hinweis auf einen Schutzeffekt, wie die Zeitschrift "Archives of Neurology" berichtet. Worauf die präventive Wirkung von Tabak und Kaffee beruht, wissen die Forscher bislang nicht. (APA7red)