AK testete Friseurpreise: Frauen müssen erheblich mehr Haare lassen als Männer...

Haarsträubende Unterschiede zwischen Friseuren Was die AK zur Schonung der Geldbörse empfiehlt...

Die Preisunterschiede zwischen den Friseuren sind haarsträubend. Das zeigt ein AK Test bei 35 Wiener Friseuren. Will sich Frau die Spitzen nachschneiden lassen, so zahlt sie beim günstigsten Friseur neun Euro, beim teuersten 28 Euro. Das ist eine Preisdifferenz von 211 Prozent! Überdies zahlen Frauen beim Friseur für die ein und dieselbe Leistung mehr als Männer. So kostet beispielsweise Waschen und Fönen für Frau mit kurzem Haar um durchschnittlich fast 5,50 Euro oder rund 37 Prozent mehr als für Mann mit kurzem Haar.

Gegenüber März/April 2005 und Februar 2006 sind die Preise für Friseurdienstleistungen durchschnittlich um 1,1 Prozent teurer geworden: Frauen zahlen im Schnitt um 1,6 Prozent mehr, Männer um 0,6 Prozent weniger. Der Verbraucherpreisindex ist im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 0,8 Prozent gestiegen.

Tipps der AK Konsumentenschützer
Bevor der Figaro die Schere anlegt, beschreiben Sie ihm genau Ihren Wunschhaarschnitt. Ist die Frisur anders als besprochen, sollten Sie das sofort mit dem Friseur abklären. Ist eine Frisur verschnitten, muss der Friseur kostenlos nachbessern. Bei verfärbtem Haar muss er ebenfalls gratis nach- oder umfärben. Die AK hat die Preise für gängige Friseurdienstleistungen bei 35 Friseurgeschäften in Wien nachgefragt. Die Preise wurden im März/April 2005 und im Februar 2006 erhoben.