Fakten von

So viele sterben
jährlich an Aids

Zahlen und Fakten zu der Immunschwächekrankheit

Die Immunschwächekrankheit Aids kostet noch immer mehr als einer Million Menschen im Jahr das Leben. Nach Schätzungen der UN-Organisation UNAIDS waren 2015 weltweit 36,7 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger HIV infiziert, die meisten von ihnen leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Insgesamt starben 1,1 Millionen Menschen an den Folgen von Aids, 2005 waren es noch zwei Millionen.

In Österreich sind von HIV/Aids direkt rund 8.000 Menschen betroffen. Etwa 4.000 bekommen eine antiretrovirale Therapie. Pro Tag wird mehr als eine HIV-Neudiagnose gestellt.

Aids ist eine relativ neue Krankheit, sie wurde erstmals 1981 von Forschern beschrieben. Bisher haben sich geschätzte 78 Millionen Menschen mit HIV infiziert, knapp die Hälfte ist an den Folgen gestorben.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Neuansteckungen zwischen 2000 und 2015 um 35 Prozent zurückgegangen. Unidas geht weltweit von 2,1 Millionen Neuinfektionen im Jahr 2015 aus.

HIV lässt sich mittlerweile gut mit Medikamenten eindämmen. Im vergangenen Jahr waren nach Unidas-Angaben 46 Prozent aller HIV-positiven Erwachsenen in einer sogenannten antiretroviralen Therapie. Im Jahr 2010 waren es den Angaben zufolge nur 23 Prozent.

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