Aiderbichl-Chef aus
künstlichem Tiefschlaf erwacht

Aufhauser spricht schon ein paar Sätze - Erster Ess-Versuch mit Eis

Knapp fünf Wochen nach seiner schweren Herzoperation gibt es gute Nachrichten über den Gesundheitszustand des Tierschützers und Gründers der "Gut Aiderbichl"-Höfe, Michael Aufhauser. "Er ist ansprechbar und kann sich wieder mitteilen. Er ist noch sehr müde, kann aber schon langsam ein paar Sätze sprechen", schilderte Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber am Mittwoch der APA.

von Gerard Depardieu & Co. besuchen Gut Aiderbichl im Advent. © Bild: APA/EPA/Barbara Gindl

Aufhauser befindet sich weiterhin auf der Intensivstation, weil die Entwöhnung vom Beatmungsgerät nur sehr langsam erfolge. "Man muss Geduld haben. Hier herrscht ein anderes Zeitgefühl als bei gesunden Menschen", so Ehrengruber. Gestern habe es auch den ersten Versuch gegeben, wieder zu essen. Es gab Eis. Wie lange der Patient noch im Spital bleiben muss, lasse sich derzeit nicht sagen.

Der Betrieb auf den Gutshöfen selbst läuft laut dem Geschäftsführer wie gehabt weiter. Nachsatz: "Außer, dass er natürlich sehr fehlt."Aber er hätte ja auch einmal einen Monat auf Urlaub fahren können."

Künstliches Koma nach Notoperation

Der 63-Jährige war am 28. Mai mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Spital eingeliefert worden und wurde stundenlang an der Aorta notoperiert. Längere Zeit lag Michael Aufhauser im Landeskrankenhaus Salzburg im künstlichen Tiefschlaf.

Der gebürtige Augsburger und Wahlsalzburger hatte im Jahr 2000 mit den Bau des ersten Gnadenhofes für in Not geratene Tiere in Henndorf (Flachgau) begonnen. Mittlerweile betreibt Gut Aiderbichl 26 Gnadenhöfe - darunter drei Besucherzentren - in Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit mehr als 6.000 geretteten Tieren. Nach Angaben der Gutsverwaltung zählt Aiderbichl rund 350 Mitarbeiter und mehr als 50.000 Mitglieder.

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