Ahmadinejad stört Israels "Hegemonie":
'Zionisten wollen Land vom Nil zum Euphrat'

Ahmadinejads Äußerungen rufen Empörung hervor

Ahmadinejad stört Israels "Hegemonie":
'Zionisten wollen Land vom Nil zum Euphrat'

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad betrachtet es als die "internationale Aufgabe" seines Landes, die israelische "Hegemonie" im Nahen Osten zu stoppen. Aufgrund bisheriger internationaler Bemühungen seien die "Zionisten, die immer ein Land vom Nil bis zum Euphrat haben wollten, jetzt glücklich, ihren illegalen Einfluss in einem kleinen Teil Palästinas ausbauen zu können", wurde Ahmadinejad von der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA in Teheran zitiert. Der iranische Präsident sprach zum Al-Quds-Tag (Jerusalem-Tag), dem letzten Tag des Fastenmonats Ramadan, an dem im Iran alljährlich gegen Israel demonstriert wird.

Vor zwei Jahren hatte Ahmadinejad weltweit Empörung hervorgerufen, als er erklärte, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden. Die Palästinenser würden eines Tages mit Hilfe "anderer Nationen" den Staat Israel "beseitigen". Wiederholt hatte er den Holocaust als "Märchen" und "Mythos" bezeichnet. Die Europäer hätten inmitten der islamischen Welt einen jüdischen Staat als "Fremdkörper" errichtet. In Teheran hatte er eine Konferenz veranstaltet, an der notorische Holocaust-Leugner aus Europa teilnahmen. (APA/red)