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Ärzte ohne Grenzen setzen Mittelmeer-Rettungsmission aus

Ärzte ohne Grenzen fühlen sich von der libyschen Küstenwache bedroht

Ärzte Ohne Grenzen - Schiff Prudence © Bild: APA/AFP/Carlo Hermann

Ärzte ohne Grenzen (MSF) setzen nach eigenen Angaben ihre Flüchtlingsrettungsmission im Mittelmeer aus. Die Hilfsorganisation fühlt sich von der libyschen Küstenwache bedroht und die Politik der italienischen Regierung habe ihre Arbeit erschwert, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den MSF-Chef Italiens, Loris De Filippi, am Samstag.

"Wir setzen unsere Aktivitäten aus, weil wir nun das Gefühl haben, dass das bedrohende Verhalten durch die libysche Küstenwache sehr ernst ist ... wir dürfen unsere Kollegen keiner Gefahr aussetzen", sagte De Filippi zu Reuters.

Die libysche Marine hatte angekündigt, ausländischen Rettungsschiffen den Einsatz in einer "Such- und Rettungszone" vor der Küste zu verbieten.

Ärzte ohne Grenzen haben den Verhaltenskodex der italienischen Regierung für Rettungsmissionen im Mittelmeer im Gegensatz zu anderen Hilfsorganisationen nicht unterschrieben. Rom wolle alle NGOs kriminalisieren, begründete De Filippi diese Entscheidung.

Kommentare

Nun wurde wenigstens offiziell zugegeben das quasi "direk vom Strand" ab "gerettet" wurde.. ;)
ob der "Rettungsstop" auch was mit der "defend Europe" zu tun hat welche diese vorgangsweised gerne aufgezeigt hätte ist fraglich. aber nicht unmöglich ;)

Mailyn P.

NGOS-Mitglieder sollten nun anfangen die Geretteten mit ihrem eigenen Geld dauerhaft zu versorgen in Europa, anstatt das egoistisch den europäischen Steuerzahlern zu überlassen.

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