"Adolf, die Nazisau" als Film?

Kinoversion des Satire-Comics soll durch Crowdfunding finanziert werden

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Der auf den Comics basierende Kinofilm solle mit einer internationalen Crowdfunding-Kampagne finanziert werden, bei der Privatleute Geld für das Projekt zur Verfügung stellen. In den Comics kehrt "Adolf" nach Jahren im Untergrund zurück und bekommt eine zweite Chance. Er begegnet Mutter Teresa und Außerirdischen, wird cracksüchtig und entschlüsselt die Kornkreiszeichen, singt in einem Karaoke-Wettbewerb und ist schockiert von Picasso. Moers habe bereits eine erste Fassung des kompletten Drehbuchs für den Film geschrieben.

Moers hatte die Hitler-Persiflage erstmals 1997 für eine zweiseitige Kurzgeschichte in dem deutschen Satire-Magazin "Titanic" ins Leben gerufen. Nachdem die Geschichte schnell zu Kultstatus gelangt war, veröffentlichte der Comicautor mit "Adolf. Äch bin wieder da!!" (1998), "Adolf. Teil 2. Äch bin schon wieder da!" (1999) und "Adolf - Der Bonker. Eine Tragikomödie" (2006) drei ganze Bände. Das, dem Videoclip "Der Bonker" unterlegte Lied "Ich hock' in meinem Bonker" schaffte es 2006 sogar in die deutschen und österreichischen Single-Charts.

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