Admira - Ried von

Rieder zu Gast in der Südstadt

Beide tankten zuletzt Selbstvertrauen. Ried gegen Admira letzte Saison ungeschlagen.

Admira - Ried - Rieder zu Gast in der Südstadt © Bild: GEPA/Ort

Für die Admira beginnt die neue Bundesliga-Saison mit einem Spiel gegen ihren Angstgegner. Zum Abschluss der ersten Runde gastiert heute (16.00 Uhr/live im NEWS.AT-Ticker) die SV Ried in der Südstadt, wo die Oberösterreicher seit 31. Mai 1997 nicht mehr verloren haben. Zudem blieben die Rieder in der vergangenen Spielzeit als einziger Oberhaus-Club gegen die Niederösterreicher ohne Niederlage.

Diese Negativ-Bilanz lässt Admira-Trainer Dietmar Kühbauer jedoch völlig kalt. "Statistiken interessieren mich nicht. Und man muss auch bedenken, dass wir letzte Saison schon nahe an einem Sieg gegen Ried dran waren", betonte der Burgenländer, der weiß, was seine Mannschaft erwartet. "Egal mit welchem Trainer, die Rieder spielen immer gleich, sind sehr kompakt und ein unangenehmer Gegner."

Beide Teams mit Selbstvertrauen
Kühbauers Truppe erwischte mit einem souveränen Cup-Aufstieg und einem Auswärts-1:1 im Zweitrunden-Hinspiel der Europa League einen gelungenen Saison-Start - gleiches trifft freilich auf die Rieder zu. "Die Auftakt-Spiele haben uns viel Selbstvertrauen gegeben", erklärte Mittelfeldspieler Anel Hadzic, warnte aber auch: "Vorige Saison war die Admira sehr gut, und sie ist sicher nicht schlechter geworden."

Für Trainer Heinz Fuchsbichler rückte das Admira-Match schon unmittelbar nach der Rückreise aus Weißrussland in den Fokus. Parallelen zwischen dem Europacup-Spiel und der Sonntag-Partie sieht der Steirer nicht. "Soligorsk hat es mehr über den Kampf probiert, Admira ist dagegen eine spielstarke Mannschaft."

Fuchsbichler ortet erfrischenden Fußball beim Gegner
Der Respekt vor den Südstädtern ist bei Fuchsbichler groß. "Ich habe sie im Testspiel gegen Nitra beobachtet. Das ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die mit vielen kurzen Pässen und viel Ballbesitz agiert. Sie spielen drauf los und machen sich nicht viele Gedanken, was passieren kann. Mit diesem erfrischenden Fußball waren sie in der vergangenen Saison sehr erfolgreich", gab der Nachfolger von Paul Gludovatz zu bedenken.