Admira lässt gegen Grödig Punkte liegen:
Tabellenerster mit zwei Punkten vor Altach

Niederösterreicher vergaben zu viele Chancen - 1:1 Vienna verpasste Chance gegen Lustenau mit 3:2

Admira lässt gegen Grödig Punkte liegen:
Tabellenerster mit zwei Punkten vor Altach © Bild: GEPA/Kneisl

Die Admira ist in der Ersten Liga nicht über ein 1:1 gegen Grödig hinausgekommen. Der Tabellenführer hat damit nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Altach, der bereits gestern bei Nachzügler Gratkorn 2:0 gewonnen hatte. Schlusslicht Vienna unterlag bei Austria Lustenau 2:3, Hartberg schlug daheim WAC/St. Andrä 2:0 und St. Pölten feierte einen knappen 1:0-Sieg gegen FC Lustenau.

Für die Admira war es bereits das dritte Spiel ohne Sieg. Patrik Jezek rettete den Niederösterreichern zumindest einen Punkt (85.), nachdem Mersudin Jukic Grödig entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht hatte (78.). Die Südstädter hatten das Spiel klar dominiert, aber Chancen in Hülle und Fülle vergeben.

Vienna weiter am letzten Platz
Die Vienna verspielte die Chance, die "Rote Laterne" abzugeben. Die Wiener mussten sich nach 2:0-Führung bei Austria Lustenau noch 2:3 geschlagen geben und liegen damit weiterhin zwei Punkte hinter dem Vorletzten Gratkorn. Eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung auf Handspiel von Vienna-Verteidiger Ernst Dospel ermöglichte Felix Roth den Anschlusstreffer per Elfmeter-Nachschuss zum 1:2 (32.). Roth leistete in der zweiten Spielhälfte per Ferse genau in den Lauf von Dursun Karatay auch den Assist zum 2:2 (64.). Die Entscheidung brachte ein Elfmeter von Dominik Rotter in der 90. Minute. Erdzan Beciri hatte den Ball zuvor klar mit der Hand gespielt.

Punkte für Hartberg
Hartberg punktet im Abstiegskampf indes munter weiter. Die Steirer bezwangen WAC/St. Andrä 2:0 und sind damit bereits fünf Partien ungeschlagen. Gäste-Verteidiger Hannes Jochum zeigte bei einem Schuss von Günter Friesenbichler sein beachtliches Tormann-Talent, kassierte für seine Parade mit der Hand aber Rot wegen Torraubs (7.) und verursachte noch dazu einen Elfmeter. Friesenbichler verwertete den Strafstoß souverän flach ins linke Eck (8.). In Überzahl führten die Hartberger die schnelle Vorentscheidung herbei, nach Flanke von Rene Seebacher vollendete Fabian Harrer volley und durch die Beine von WAC-Goalie Christian Dobnik zum 2:0 (24.).

Glück für St. Pölten
St. Pölten benötigte gegen den FC Lustenau eine Portion Glück, um sich mit 1:0 für die 1:3-Auswärtsniederlage am vergangenen Freitag zu revanchieren. Lukas Thürauer, der erstmals im Frühjahr von Beginn an spielte, bezwang Keeper Stojanovic in der 91. Minute aus rund 20 Metern mit seinem siebenten Saisontreffer.

(apa/red)