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Adele dominiert bei Brit Awards

Astronaut verlieh Künstlerin Preis - Auch James Bay und Coldplay räumten ab

Vier Trophäen und ein Gruß aus dem All: Bei den Brit Awards hat sich fast alles um Superstar Adele gedreht. Die 27-Jährige wurde in London für das beste Album ("25") , für die beste Single ("Hello") sowie als beste britische Künstlerin ausgezeichnet. Den Preis für weltweiten Erfolg verlieh am Mittwochabend per Video der britische Astronaut Tim Peake (43), der auf der ISS um die Erde kreist.

Mit "25" hat Adele international Verkaufsrekorde gebrochen. "Mein Kind wird denken, dass ich so cool bin", stammelte die Sängerin in London und kämpfte mit den Tränen.

© REUTERS/Stefan Wermuth Astronaut Tim Peak

Mit einem vielfachen "Ich liebe dich" bedankte sie sich bei ihrem Partner Simon Konecki dafür, dass er sie während der schwierigen Aufnahmen ertragen habe. Die beiden haben einen Sohn. In einer ihrer Dankesreden unterstützte Adele zudem ihre US-Kollegin Kesha (28), die ihrem Produzenten vor Gericht unter anderem psychischen Missbrauch und sexuelle Gewalt vorwirft. Zum Abschluss der Show sang Adele ihre Single "When We Were Young".

© REUTERS/Stefan Wermuth Adele kämpft mit den Tränen

James Bay bester britischer Künstler

Als bester britischer Künstler wurde James Bay ausgezeichnet. Der 25-Jährige ("Hold Back the River"), dessen Markenzeichen ein schwarzer Hut ist, begleitete mit der Gitarre das kanadische Teenager-Idol Justin Bieber bei seinem Auftritt mit der Single "Love Yourself".

© REUTERS/Stefan Wermuth James bei während seiner Dankesrede

Preise für Justin Bieber und Coldplay

Bieber bekam den Preis für den besten internationalen Künstler. Die Musiker von Coldplay, die schon zum vierten Mal einen Brit als beste britische Band bekamen und insgesamt zum neunten Mal gewannen, widmeten ihren Preis Musikern in Flüchtlingslagern.

© REUTERS/Stefan Wermuth Coldplay bei ihrem Auftritt

Gedenken an David Bowie

Die im Jänner an Krebs gestorbene Rocklegende David Bowie wurde unter anderen von Eurythmics-Frontfrau Annie Lennox (61) und Bowies gutem Freund Gary Oldman (57) geehrt. Stellvertretend für den Künstler ("Life on Mars") nahm der Schauspieler eine Auszeichnung für bleibenden Einfluss auf die britische Kultur entgegen. Die neuseeländische Sängerin Lorde (19) würdigte Bowie mit einem Medley seiner Hits.

© REUTERS/Stefan Wermuth

Brit Award für One Direction

Obwohl sie eigentlich gerade eine kreative Pause einlegen, bekamen auch die Sänger der britisch-irischen Boyband One Direction einen Preis. Den Brit für das beste Video nahmen Liam Payne (22) und Louis Tomlinson (24) entgegen. Auf dem roten Teppich vor der Show hatte Tomlinson erzählt, dass er das erste Mal seit der Geburt seines Sohnes Freddie im Jänner ohne das Kind unterwegs sei.

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