Acht Jachten stechen in See: Heute erfolgt Startschuss zum großen Volvo Ocean Race

37.000 Nautische Meilen warten auf die Crews Hanakamp auf russischem Boot zuversichtlich

Acht Jachten stechen in See: Heute erfolgt Startschuss zum großen Volvo Ocean Race © Bild: Reuters

Die 10. Segelregatta Volvo Ocean Race ist zwar schon vor einer Woche mit zwei Kurzrennen im Hafen von Alicante gestartet worden, in See stechen die acht Jachten aber erst heute um 14.00 Uhr. Erstes Ziel auf der 37.000 Nautische Meilen langen Reise um die Welt ist Kapstadt, geschätzte 23 Tage werden die Elf-Mann starken Teams für die erste der zehn Etappen benötigen. Die Crew auf der russischen Kosatka folgt den Anordnungen des österreichischen Skippers Andreas Hanakamp.

Erstmals in der Geschichte des Volvo Ocean Race wird auch im Mittelmeer gesegelt, wenn auch nur ein kurzes Stück, denn die Straße von Gilbraltar führt in den Atlantik und damit raus ins offene Meer. Dann wird sich auch zeigen, ob - wie in den Hafen-Rennen vorgeführt - die zwei Telefonica-Boote der Konkurrenz das Heck zeigen werden.

Blue in Führung
In Führung liegt vor dem großen Aufbruch die Blue (Skipper Bouwe Bekking/Iker Martinez/4 Punkte) vor der Black (Fernando Echavarri/3,5), der Puma Mostro (Ken Read/3), Ericsson International (Torben Grael/2,5), Green Dragon (Ian Walker/2), Delta Lloyd (Ger O'Rourke/1), Ericsson Nordic (Anders Lewander/0,5) und Team Russia (Andreas Hanakamp/0,5). Das Ziel in St. Petersburg soll Ende Juni erreicht werden.

Das Team Russia wusste, dass es bei Leichtwind mit Geschwindigkeitsnachteilen rechnen muss, und bekam dies beim In-Port-Race vor der spanischen Küste zu spüren. Beim zweiten Rennen wurde zudem bei einer Startkollision mit dem niederländischen Team Delta Loyld der Rumpf beschädigt. "Wenn man als Profisportler nach einem unglücklichen Segeltag nicht enttäuscht ist, dann läuft etwas schief. Trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen. Berücksichtigt man die Umstände an diesem Tag, dann wissen wir, dass wir das Potenzial haben, ganz vorne mitzufahren", zeigte sich Hanakamp weiterhin optimistisch.

(apa/red)