Absturz während Flugschau: US-Kampfjet prallt in Nähe von Wohngebiet auf - Pilot tot!

Bei Unglück in Beaufort sonst keine Verletzten Flugzeug soll großen Nadelbaum gestreift haben

Absturz während Flugschau: US-Kampfjet prallt in Nähe von Wohngebiet auf - Pilot tot!

Bei einer Flugschau in den USA ist beim Absturz eines Kampfjets der US-Marine der Pilot der Maschine ums Leben gekommen. Bei dem Unglück in Beaufort im US-Bundesstaat South Carolina sei ansonsten niemand zu Schaden gekommen, sagte eine Mitarbeiterin der Ermittlungsbehörden. Der amtliche Leichenbeschauer des Bezirks bestätigte den Tod des Piloten.

Der F-18-Hornet-Jet vom Flugteam Blue Angels stürzte demnach in einer mit Bäumen bewachsenen Gegend nahe dem Stadtgebiet von Beaufort ab. Medienberichten zufolge ging dabei mindestens ein Haus in Flammen auf.

Ein Augenzeuge sagte CNN per Telefon, am Ende der Flugshow seien sechs Flugzeuge tief über einem Wald geflogen und nur noch fünf davon tauchten dann wieder auf. In der Gegend sei "ein riesiger Feuerball" aufgestiegen. Über möglicherweise weitere Opfer am Boden lagen zunächst keine Informationen vor.

Die Zeitung "Beaufort Gazette" berichtete, das Flugzeug habe einen großen Nadelbaum gestreift und sei kurz darauf in der Nähe einer Wohngegend abgestürzt. Ein Anrainer sagte demnach: "Wenn es 400 Meter weiter rechts abgestürzt wäre, wäre es auf die Straße gekracht."

Die "Blue Angels"-Kunstflieger der US-Navy gelten als die besten Piloten ihrer Klasse. Sie sind in Pensacola im Bundesstaat Florida stationiert. Sie sind für ihre gewagten Kunstücke bekannt. (apa/red)