Absturz in Burma von

Österreicher sind wohlauf

Vier Oberösterreicher überstehen Notlandung einer Passagiermaschine

Flugzeug-Notlandung in Burma © Bild: Getty/AFP/Soe Than WIN

Wohlauf sind jene vier Oberösterreicher, die am Dienstag an Bord eines Passagierflugzeugs im Osten Burmas eine Notlandung mit zwei Toten und elf Verletzten durchgestanden haben. Lena K., die Lebensgefährtin eines Passagiers aus Linz, hatte in einem Telefon-Interview im ORF berichtet, dass die Österreicher mit ein paar blauen Flecken und einem Schrecken davongekommen waren. Die thailändische Fluglinie hat sie mittlerweile in einem Hotel untergebracht. Für die nächsten Tage wird die Heimkehr organisiert. Bis dahin wird auch die Frage der offenbar abhanden gekommenen Reisedokumente geklärt sein.

Die Maschine vom Typ Fokker-100 der Fluggesellschaft Air Bagan war am Dienstag etwa drei Kilometer vom Flughafen Heho entfernt notgelandet. Offenbar hatte eines der beiden Triebwerke Feuer gefangen. Ein elfjähriges Kind an Bord des Flugzeugs kam dabei ums Leben, am Boden starb ein Motorradfahrer. An Bord der Maschine waren den Angaben zufolge insgesamt 65 Passagiere, davon 51 ausländische Touristen. Neun Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder erlitten Verletzungen.

Der Flughafen Heho, etwa 480 Kilometer nordöstlich von Rangun, liegt in der Nahe des Inle-Sees, eines der beliebtesten Touristenziele in Burma. Air Bagan ist eine burmesische Inlandsfluggesellschaft, die 2004 gegründet wurde und die erste private Fluglinie des Landes ist. Die Airline, eine von fünf Inlandsfluggesellschaften des Landes, verfügt über zwei Fokker-100.

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