Abschiedskuss aus Limousinen-Fenster:
Bush verließ Washington in Richtung Texas

Der 43. Präsident der USA verabschiedet sich

Abschiedskuss aus Limousinen-Fenster:
Bush verließ Washington in Richtung Texas © Bild: AP/Monsivais

Mit einem Abschiedskuss aus dem Autofenster hat sich George W. Bush als Präsident der USA verabschiedet. Danach fuhr die Limousine vom Weißen Haus zum Kapitol, wo sein Nachfolger Barack Obama als sein Nachfolger vereidigt wurde.

Im Weißen Haus waren Bush und Obama noch einmal zusammen getroffen, ehe sie durch den nördlichen Portico ins Freie traten und über einen roten Teppich zu den wartenden Präsidentenlimousinen gingen. Auf der kurzen Fahrt zum Kapitol drängten sich Hunderttausende am Straßenrand, um Zeugen des historischen Augenblicks zu sein.

Im Einklang mit einem alten Ritual hinterließ Bush seinem Nachfolger eine Notiz in der obersten Schublade seines Schreibtischs im Oval Office, in dem er ihm alles Gute für die Übernahme der Amtsgeschäfte wünscht. Die ebenfalls scheidende Sprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino, sagte, Bush habe darin das "fabelhafte neue Kapitel" erwähnt, das Obama jetzt in der Geschichte der USA aufschlage.

Guter Stimmung
Die Stimmung Bushs sei gut, sagte Perino. Er sei noch einmal über den Rasen des Weißen Hauses gegangen und habe ihr zum Abschied einen Kuss auf die Stirn gegeben.

Im Anschluss an die Vereidigungszeremonie kehrten Bush und seine Frau Laura Washington schnell den Rücken. Einer Tradition folgend begleitete Obama das scheidende Paar beim Abschied. Die Bushs bestiegen einen Hubschrauber in Richtung Midland, Texas. Dort war noch ein öffentlicher Empfang geplant, ehe der Weiterflug nach Waco anstand. Von dort aus sollte es nach Crawford gehen - zur geliebten Ranch des Privatmanns Bush.

(apa/red)