Gewicht von

Lieblings-Diäten der Österreicher

In Sachen Diät zeigen unsere Landleute nur sehr wenig Experimentierfreude

Abnehmen © Bild: Thinkstock/iStock

Beim Abnehmen setzen die Österreicher vorwiegend auf "Friss die Hälfte" (FdH) und auf Trennkost. 33 Prozent haben schon mindestens einmal eine Diät gemacht. Frauen (45 Prozent) können deutlich mehr Erfahrung vorweisen als Männer (20 Prozent). Allerdings sind sich die meisten bewusst, dass eine Ernährungsumstellung besser wäre, lautet das Ergebnis einer IMAS-Umfrage.

Die Meinungsforscher befragten im April 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung über 16 Jahre ausgewählte Personen. Jenen, die schon einmal eine Diät gemacht haben, legten sie eine Liste mit möglichen Abnehmmethoden vor. Je 31 Prozent der Diät-Erfahrenen haben demnach bereits FdH oder Trennkost ausprobiert, 15 Prozent setzten auf "10in2" (jeden zweiten Tag nichts essen). Es folgen Rohkost- und Apfelessig-Diät mit 14 bzw. 13 Prozent, Heilfasten (ebenfalls 13 Prozent) und die Saft-Kur (elf Prozent).

Skepsis gegenüber exotischen Diäten

Bei exotischen Methoden wie 3-D oder Ayurveda sind die meisten eher zurückhaltend. Schlusslichter sind die Formula- und die Glyx-Diät sowie Abnehmen mit Online-Tools oder einer App (je zwei Prozent). Der statistische Durchschnitt hat bereits 2,4 Diäten ausprobiert. 69 Prozent bewerten ihre Bemühungen zur Gewichtsreduktion im Nachhinein als erfolgreich.

Ernährungsumstellung besser als Diät

In der Gesamtbevölkerung herrscht die Meinung vor, dass man besser die Ernährung umstellen sollte als eine Diät zu machen. 89 Prozent stimmen dem voll und ganz oder zumindest einigermaßen zu. 79 Prozent vertreten die Ansicht, dass man nach Diätende wieder zunimmt. Eine langfristige Gewichtsreduktion durch eine Diät halten nur 42 Prozent für möglich, allerdings finden 54 Prozent, dass man sich nach dem Abnehmen bewusster ernährt.

Zuletzt gingen die Meinungsforscher noch der Frage nach, wie hoch der Anteil der Vegetarier und Veganer ist. Vier Prozent bezeichneten sich als Vegetarier, nur ein Prozent als Veganer. 92 Prozent verneinten beides, drei Prozent machten keine Angabe. Knapp zwei Drittel der Österreicher sind der Ansicht, dass man sich am gesündesten ernährt, wenn man Fleisch und Fisch zu sich nimmt. Jeder Zehnte hält Vegetarismus für das Beste. Vegane Ernährung sehen nur drei Prozent als optimal für die Gesundheit an.

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