Abermals Regenchaos im dritten Training:
Drei Deutsche mit den besten Rundenzeiten

Toyota-Pilot Glock Schnellster vor Vettel und Rosberg Räikkönen und Hamilton nur auf Plätzen 18 und 20

Abermals Regenchaos im dritten Training:
Drei Deutsche mit den besten Rundenzeiten © Bild: AP/Trovati

Ein deutsches Formel-1-Trio hat im dritten freien Training zum Großen Preis von Italien bei teilweise chaotischen Wetterverhältnissen die ersten Plätze belegt. Toyota-Pilot Timo Glock fuhr auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza im strömenden Regen in 1:35,464 Minuten die Bestzeit. Sebastian Vettel belegte im Toro Rosso mit 0,665 Sekunden Rückstand den zweiten Rang vor Nico Rosberg im Williams-Toyota.

Wegen der widrigen Bedingungen hatten Zeiten und Platzierungen allerdings kaum Aussagekraft. So fuhren die meisten Top-Piloten erst spät heraus, als schnelle Runden auf der teilweise unter Wasser stehenden Piste nicht mehr möglich waren. Der englische Silberpfeil-Star und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton begnügte sich mit 10,861 Sekunden Rückstand sogar mit dem 20. und damit letzten Platz. Titelverteidiger Kimi Räikkönen kam im Ferrari auf Rang 18 vor seinem finnischen Landsmann Heikki Kovalainen im zweiten McLaren-Mercedes.

Ergebnisse 3. freies Training:
1. Timo Glock (GER) Toyota 1:35,464 Minuten
2. Sebastian Vettel (GER) Toro-Rosso-Ferrari 1:36,129
3. Nico Rosberg (GER) Williams-Toyota 1:36,347
4. Jarno Trulli (ITA) Toyota 1:36,686
5. Kazuki Nakajima (JPN) Williams-Toyota 1:36,706
6. Nick Heidfeld (GER) BMW-Sauber 1:36,972
7. David Coulthard (GBR) Red-Bull-Renault 1:37,015
8. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1:37,263
9. Fernando Alonso (ESP) Renault 1:37,270
10. Giancarlo Fisichella (ITA) Force India-Ferrari 1:37,285
13. Mark Webber (AUS) Red-Bull-Renault 1:37,778
17. Sebastien Bourdais (FRA) Toro-Rosso-Ferrari 1:39,319

(apa/red)