Abbas kämpft um ein Ende der Gewalt: Präsident zu Gesprächen im Gazastreifen

Dabei soll es auch um innenpolitische Streits gehen Militäraktion Israels im Gazastreifen hält weiter an

Der palästinensische Präsident Abbas will sich um die Freilassung eines von Extremisten entführten israelischen Soldaten und ein Ende der dadurch ausgelösten israelischen Militäraktion im Gazastreifen bemühen. Abbas reiste zu Gesprächen mit der Hamas und anderen radikalen Gruppen in den Gazastreifen. Dabei soll es auch um ein Ende der innerpalästinensischen Streitigkeiten gehen.

Israel hat nach der Entführung des Soldaten Gilad Shalit Ende Juni eine umfassende Militäraktion im Gazastreifen begonnen. Bei einem Luftangriff wurde ein leerstehendes Haus im Flüchtlingslager Jebaliya vollständig zerstört, wie Augenzeugen berichteten. Krankenhausmitarbeitern zufolge wurden acht Menschen verletzt. Ziel des Angriffs war nach Angaben der Streitkräfte ein Kommandozentrum des Islamischen Jihads. Palästinensischen Angaben zufolge wurde das Haus nach israelischen Warnungen vor einem bevorstehenden Angriff bereits vor zwei Tagen geräumt. (apa/red)