65. Europäische Forum Alpbach 2009 endet:
Mehr als 3.500 Teilnehmer aus 64 Ländern

Busek sieht "positive Wechselwirkung" mit UN Retreat "Entwurf und Wirklichkeit" wird Generalthema 2010

65. Europäische Forum Alpbach 2009 endet:
Mehr als 3.500 Teilnehmer aus 64 Ländern © Bild: APA/Gindl

Mehr als 3.500 Teilnehmer aus 64 Ländern hat das 65. Europäische Forum Alpbach verzeichnen können. Unter den Gästen fanden sich unter anderen UNO-Generalsekretär Ban, die EU-Kommissarinnen Ferrero-Waldner und Reding, die Nobelpreisträger Ahtisaari und Scholes und hochrangige Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft, Finanz und Industrie sowie Mitglieder der österreichischen Bundesregierung.

Forums-Präsident Busek zog eine positive Bilanz der 17-tägigen Veranstaltung: Das "quantitative und qualitative Ergebnis" sei "ausgezeichnet". Busek hob vor allem die Qualität der Beiträge hervor - "die ist mit Sicherheit gestiegen" - und die "große Teilnahme" junger Menschen aus Österreich und generell aus Europa. So entstehe "eine Art europäische Gesinnung jenseits der offiziellen Politik", sagte der frühere ÖVP-Vizekanzler.

"Sehr positive Wechselwirkung"
Eine "sehr positive Wechselwirkung" sah Busek mit dem heuer zum dritten Mal stattfindenden "UN Retreat". An dem dreitägigen Seminar nahmen neben hochrangigen Repräsentanten der Vereinten Nationen Vertreter der Sicherheitsratsmitglieder und von Hilfsorganisationen sowie zahlreiche UNO-Botschafter teil. Der UNO-Veranstaltung tue "der Background des Europäischen Forums sehr gut", meinte Busek. Andererseits profitiere das Forum davon, "dass wir einzelne Teilnehmer hier bei unseren Paneldiskussionen mit einschalten können".

Ausblick
Im kommenden Jahr wird das Europäische Forum Alpbach von 19. August bis 4. September stattfinden. Als Generalthema wurde "Entwurf und Wirklichkeit - Construction and Reality" gewählt. Zu erwarten sind laut Busek unter anderem Diskussionen über die Ergebnisse der EU-Reflexionsgruppe ("Weisenrat"), Österreichs Präsenz im UNO-Sicherheitsrat sowie Migrations- und Integrationsfragen vor dem Hintergrund des Endes der Übergangsfrist bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Jahr 2011.

(apa/red)