63 verdächtige Wahlkarten: Wahlfälschung im Burgenland zieht immer größere Kreise

NEWS: Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen aus Ausgang der Burgenland-Wahl hing an einer Stimme

63 verdächtige Wahlkarten: Wahlfälschung im Burgenland zieht immer größere Kreise © Bild: APA/Hochmuth

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die Wahlfälschung bei der burgenländischen Landtagswahl, deren Ausgang letztlich von einer einzigen Stimme abhing, immer dramatischere Formen annimmt.

Der Fall wurde durch eine NEWS-Enthüllung vor mehreren Wochen ausgelöst: Mit der Wahlkarte eines Jungwählers wurde gewählt, obwohl der Mann weder eine Wahlkarte beantragt hatte noch wählen war.

Bei den Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft und des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung (BAK) unter der Zahl 1 UT 63/10 wegen des Verdachts des Missbrauchs der Amtsgewalt, der Urkundenfälschung und der Fälschung einer Wahl stellte sich nun heraus, dass sich die Causa dramatisch ausweitet.

Die Ermittler sicherten 63 (!) verdächtige Wahlkarten. Die Unterschriften auf diesen Wahlkarten wurden mit bei Behörden aufliegenden Unterschriften der betroffenen Wähler verglichen. Dabei sind, so heißt es im Akt, "zum Teil augenscheinliche Divergenzen zu Tage getreten". Offensichtlich wurden im großem Stil Unterschriften gefälscht, um mit den so ausgestellten Wahlkarten Stimmen abgeben zu können.

Noch mehr Infos zum Thema finden Sie in NEWS 40/2010!

Kommentare

Frustriert melden

Geht es eigentlich noch schlimmer? Hier reißen Sitten ein, die es bisher nur in Ländern fernab der EU bzw. in Ländern, die in der EU nicht willkommen sind, herrschten.

Wie weit wird sich das Handlungsspektrum unserer Politik noch herablassen? Geht es überhaupt noch tiefer?

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Re: Geht es eigentlich noch schlimmer? Die Bananenrepublik läßt grüßen. Jagt solche Politiker die ihren Platz am Futtertrog durch Wahlbetrug sichern wollen zum Teufel bevor diese Republik tatsächlich vor die Hunde geht.

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Re: Geht es eigentlich noch schlimmer? Da bin ich sofort dabei. Nur: Wie jagt man Politiker eigentlich zum Teufel? DAS müsste man mal herausfinden.

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