60 Todesopfer bei Erdbeben in Kirgistan:
Seismische Aktivitäten erreichen Stärke 6,6

Beben in der nähe der südkirgisischen Stadt Osch Minister: "Was wir gesehen haben ist schrecklich"

60 Todesopfer bei Erdbeben in Kirgistan:
Seismische Aktivitäten erreichen Stärke 6,6

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat im Grenzgebiet zwischen Kirgistan und Tadschikistan ein Dorf völlig zerstört und mindestens 60 Menschen das Leben gekostet. Der für Katastrophen zuständige Minister Kamtschybek Taschijew sagte: "Was wir gesehen haben ist schrecklich, das Dorf Nura ist völlig zerstört - 100 Prozent."

In dem Dorf seien bisher 60 Tote gezählt worden, zudem habe es viele Verletzte gegeben, sagte Taschijew weiter. Über die Lage in Nachbardörfern war zunächst nichts bekannt.

US-Geologen gaben die Stärke des Erdstoßes vom späten Sonntagabend mit 6,6 an. Wenige Stunden später am Montag wurde die Region von einem Nachbeben der Stärke 5,1 erschüttert, wie die kirgisischen Behörden mitteilten. Das Zentrum lag demnach beide Male im benachbarten Tadschikistan. Ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,6 wurde von den US-Geologen in Tibet gemessen. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor
(apa/red)