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55. Viennale steigert Auslastung und vergibt Spielfilmpreis an Rinner

Ausgabe 2017 mit leichter Steigerung der Auslastung von 82,3 auf 82,6 Prozent

Mit der Premiere des französischen Dramas "La Villa" von Robert Guediguian endet heute, Donnerstag, Abend die 55. Ausgabe der Viennale mit der traditionellen Abschlussgala im Gartenbaukino. Die Auslastung konnte das Filmfestival im ersten Jahr ohne den verstorbenen Langzeitdirektor Hans Hurch von 82,3 Prozent auf 82,6 Prozent steigern - auch wenn die Besucherzahl von 92.300 auf 91.700 sank.

"Ich freue mich natürlich über die absoluten Zahlen und die gestiegene Auslastung, aber noch mehr zählt für mich die begeisterte Aufnahme des Programms durch das Publikum", so Interimsleiter Franz Schwartz in einer Aussendung. Etwas mehr als ein Drittel der Vorstellungen der Viennale waren heuer ausverkauft, wobei sich nicht zuletzt die 14-teilige Hommage an Hans Hurch und die Retrospektive "Napoli! Napoli!" als Erfolge erwiesen hätten. Und in der gemeinsam mit dem Filmmuseum ausgerichteten Retrospektive "Utopie und Korrektur", die noch bis 30. November läuft, geht man von 3.600 Besuchern aus. Bei der heurigen Ausgabe konnte man 130 Regisseure und Schauspieler persönlich willkommen heißen, zu denen sich 650 akkreditierte Medien- und Branchenvertreter gesellten.

Zugleich wurden am Donnerstag die heurigen Preise des Filmfestivals bekanntgegeben - deren Verleihung am Abend vor der Projektion von "La Villa" den Festivalreigen beendet. Zwar richtet die Viennale traditionell keinen Wettbewerb aus, ehrt aber am Ende einige preiswürdige Werke, wie etwa die besten österreichischen Filme des vergangenen Jahres.