50 Mio. Euro für externe Berater: Regierung
bei Fachleuten seit 2000 sehr "spendabel"

Grasser, Bartenstein und Schüssel am meisten Am unteren Ende der Skala liegt Elisabeth Gehrer

Die Regierung hat seit dem Jahr 2000 rund 50 Mio. Euro für externe Berater ausgegeben. Spitzenreiter ist demnach Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) mit 17,29 Mio. Euro vor Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (8,08 Mio. Euro) und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (7,46 Mill. Euro). Am unteren Ende der Skala liegt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) mit 135.000 Euro für externe Fachleute.

Mit Aufträgen bedacht wurde auch das im Zuge der jüngsten ÖBB-Debatte ins Gespräch gekommene Managementzentrum St. Gallen des ÖBB-Personenverkehrs-Aufsichtsrats Fredmund Malik: Neben der ÖBB-Aufträge hat das Institut 2005 auch von Infrastrukturminister Hubert Gorbach und Wirtschaftsminister Bartenstein Aufträge im Wert von insgesamt 125.950 Euro erhalten. Das berichten die "Salzburger Nachrichten" in ihrer Wochenend-Ausgabe.
(apa)