50 Menschen starben 2007 bei Wintersport-
unfällen: 15 Lawinenopfer, 35 Skiunglücke

Ca. 100 Zusammenstöße mehr auf Pisten als 2006 Bei 20 Prozent der Kollisionen Fahrerflucht begangen

In Österreich sind laut Ö3 in der Wintersaison bei Wintersportunfällen 50 Menschen ums Leben gekommen. Davon wurden 15 Sportler Opfer von Lawinen, 35 verunglückten auf Skipisten tödlich. Auf den Pisten ereigneten sich rund 100 Zusammenstöße mehr als im Vorjahr: "Etwa 3.400 Kollisionsunfälle sowie 200 Liftunfälle forderten 3.800 Verletzte", sagte Oberstleutnant Hans Ebner von der Alpinpolizei.

Dabei sind nur jene Unfälle verzeichnet, bei denen ein Fremdverschulden zu Grunde lag oder vermutet wurde, fügte Ebner an. Bei 20 Prozent der Kollisionen wurde Fahrerflucht begangen, berichtete der Alpinpolizist.

Die ÖAMTC-Notarzthubschrauber flogen 1.320 Einsätze nach alpinen Freizeitunfällen, hieß es in einer Aussendung des Autofahrerclubs. Unter anderem wurden 1.098 Skifahrer und 164 Snowboarder von den Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht. 13 Mal waren die Helikopter nach Lawinenabgängen im Einsatz. Zwei Drittel der Patienten waren ausländische Touristen, berichtete der ÖAMTC.

Die in den Tiroler Skigebieten stationierten Notarzthubschrauber des Heli Ambulance Teams (HAT) flogen 1.725 Einsätze nach Wintersportunfällen und halfen bei 16 Lawinenunglücken. 246 Personen wurden mittels Taubergung gerettet. Laut ÖAMTC waren 15 Prozent der von der HAT-Crew versorgten Skifahrer und Snowboarder österreichische Staatsbürger.

(apa/red)