40.000 Besucher als deutlicher Auftrag: Wiener Popfest soll jährlich stattfinden

Mailath-Pokorny: "Bereicherung und Notwendigkeit" "Hat musikalischen Nerv der Wiener genau getroffen"

Dem ersten Wiener Popfest sollen weitere folgen: Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) sprach angesichts der mehr als 40.000 Besucher, die dem viertägigen Konzertreigen beiwohnten, von einem "deutlichen Auftrag, das Popfest als jährliche Präsentation neuer heimischer musikalischer Entwicklungen zu etablieren". Das Festival am Karlsplatz sei eine "Bereicherung und Notwendigkeit" für die Bundeshauptstadt, so der Ressortchef in einer Aussendung.

An diversen Standorten rund um die Karlskirche spielten von Donnerstag bis Sonntag Künstler wie Clara Luzia, Bunny Lake, Velojet oder Paper Bird insgesamt 38 Konzerte. Kuratiert wurde das Open-Air-Fest von Robert Rotifer, der auch Labels mittels sogenannter Showcases eine breite Präsentationsmöglichkeit einräumte. Diskussionen etwa zum Thema "Urheberrecht 2.0" ergänzten das Programm.

Angesichts der Gästeschar handle es sich bei den Musikern keinesfalls um ein "Nischenphänomen", sondern diese hätten den musikalischen Nerv der Wiener sehr genau getroffen, freute sich Mailath-Pokorny.

(apa/red)