34. Tage der deutschsprachigen Literatur:
14 Autoren rittern um den Bachmann-Preis

Auch drei österreichische Teilnehmer sind am Start S. Lewitscharoff hält Klagenfurter Rede zur Literatur

34. Tage der deutschsprachigen Literatur:
14 Autoren rittern um den Bachmann-Preis © Bild: APA/Schlatter

Am 23. Juni starten im ORF-Theater in Klagenfurt die 34. Tage der deutschsprachigen Literatur. Die Klagenfurter Rede zur Literatur hält die deutsche Autorin Sibylle Lewitscharoff, die 1998 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde.

Um den mit 25.000 Euro dotiert Hauptpreis gehen 14 Autorinnen und Autoren ins Rennen, darunter mit Verena Roßbacher, Josef Kleindienst und Thomas Ballhausen auch drei Österreicher. Die Auslosung findet am Mittwochabend statt, die Lesungen am Donnerstag, Freitag und Samstag. Die Preisverleihung ist für Sonntag, 11.10 Uhr, angesetzt. Durch den Wettbewerb führt wie im Vorjahr ORF-Kulturmoderatorin Clarissa Stadler.

3sat berichtet live
Unter dem Titel "Lesen live" berichtet 3sat täglich in der "Kulturzeit" über die 34. Tage der deutschsprachigen Literatur. Die Live-Übertragungen der Lesungen und Diskussionen stehen am Donnerstag und Freitag, jeweils von 10 bis 15 Uhr, sowie am Samstag von 10 bis 14 Uhr auf dem Programm. Auch die Preisverleihung zeigt 3sat live. Davor ist um 10.15 Uhr Peter Beringers Dokumentation "Bachmann gegen Frisch" zu sehen.

Verschiedene Preise
Die Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Veranstaltungsreihe des ORF-Landesstudios Kärnten und der Landeshauptstadt Klagenfurt in Zusammenarbeit mit 3sat, mit der Unterstützung von Hypo Alpe-Adria Group und Kelag. Neben dem Bachmann-Preis werden auch der Kelag-Preis in Höhe von 10.000 Euro, der mit 7.500 Euro dotierte 3sat-Preis, der Ernst-Willner-Preis (7.000 Euro) sowie der Hypo-Group-Publikumspreis (7.000 Euro) vergeben.

Teilnehmer
Im Teilnehmerfeld finden sich neben Roßbacher, Kleindienst und Ballhausen die Deutschen Volker H. Altwasser, Christian Fries, Sabrina Janesch, Christopher Kloeble, Max Scharnigg, Iris Schmidt, Peter Wawerzinek und Judith Zander. Mit Dorothee Elmiger und Daniel Mezger sind heuer zwei Schweizer dabei, der im deutschen Gera geborene Aleks Scholz lebt derzeit in Irland.

Neues Gesicht bei Debatten
Unter dem Vorsitz des Jurysprechers und Schriftstellers Burkhard Spinnen werden wie im vergangenen Jahr Meike Feßmann, Karin Fleischanderl, Hildegard Elisabeth Keller, Paul Jandl und Alain Claude Sulzer über die Texte debattieren. Neu hinzu gekommen ist der Kritiker Hubert Winkels, Literatur-Redakteur beim Deutschlandfunk-Köln. (apa/red)