300 Feuerwehrleute im Einsatz: Riesige Waldbrände im Süden von Griechenland

Löscharbeiten werden durch starke Winde erschwert

Zwei Menschen sind bei einem Waldbrand auf der südgriechischen Halbinsel Peloponnes ums Leben gekommen. Die Opfer waren mit ihrem Auto vor den Flammen in der Nähe des Dorfes Hellinikon bei der Hafenstadt Korinth geflüchtet. Starker Rauch habe allerdings die Sicht behindert, so dass sie von der Fahrbahn abkamen und einen Steilhang hinunterstürzten, wie Medien berichteten.

Wegen der erhöhten Gefahr durch die heranrückenden Feuerfronten mussten ein Kinder-Zeltlager und das Dorf Hellinikon vorübergehend evakuiert werden. Am Mittwochvormittag konnten jedoch die rund 300 herbeigeeilten Feuerwehrleute mit Hilfe von acht Löschflugzeugen und Löschhubschraubern den Brand unter Kontrolle bringen. Zuvor hatten die Flammen mehr als 200 Hektar Wald, Buschwald und Landwirtschaftsgebiet zerstört, berichtete das staatliche Fernsehen (NET). Polizei und Feuerwehr vermuteten, dass Bodenspekulanten den Brand gelegt haben. (apa)