24 Jahre lang führte Täter ein Doppelleben:
Wie seine abnormen Fantasien wahr wurden

NEWS: Prozess ist für Ende dieses Jahres geplant Fakten lesen sich wie der Plot zu einem Psychothriller

24 Jahre lang führte Täter ein Doppelleben:
Wie seine abnormen Fantasien wahr wurden © Bild: APA/Fohringer

Von ihrem elften Lebensjahr an wurde Elisabeth Fritzl, ihren vor der Polizei getätigten Aussagen zufolge, von ihrem Vater sexuell missbraucht. Als das Mädchen 15 war, begann der Peiniger mit dem Bau eines geheimen Verlieses in seinem Haus in Amstetten. "Nur für meine Tochter", wie der Täter sagt, "weil sie mich an meine Mutter erinnerte - die ich in einer Weise geliebt hatte, wie ein Sohn seine Mutter nicht lieben darf. Und ich nun Elisabeth so liebte, wie ein Vater sein Kind nicht lieben darf …"

Fakt ist: 1984 sperrte der Mann die damals 18-Jährige in den Bunker ein, verging sich dort fortan immer wieder an ihr, zeugte mit ihr sieben Inzest-Kinder, wovon eines unter bis dato nicht restlos geklärten Umständen zu Tode kam, er drei gemeinsam mit seiner Ehefrau Rosemarie großzog und drei bis zuletzt ebenfalls in seiner "Horrorkammer" in Geiselhaft hielt.

24 Jahre lang war es Josef Fritzl gelungen, sein abscheuliches Verbrechen zu verheimlichen, die "Welt draußen", die Polizei, das Jugendamt und sogar seine Gattin und Elisabeths Geschwister glauben zu machen, die Tochter wäre bei einer ominösen Sekte untergetaucht.

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