22 Menschen kamen ums Leben: Indien versinkt nach schweren Überschwemmungen

Auch Rumänien beklagt bereits 11 Flut-Todesopfer Gleich nachschauen - So wird das WETTER bei uns!

Nach schweren Regenfällen in Indien sind dutzende Menschen bei Erdrutschen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Mindestens 22 Menschen wurden nach offiziellen Angaben in den östlichen Bundesstaaten Orissa und Jharkhand getötet. Neun der Opfer seien ertrunken, als ihr Boot auf dem Fluss Kanhar kenterte.

Einsatzkräfte suchten zudem mehrere vermisste Menschen im benachbarten Bundesstaat Westbengalen. Neben den 22 Opfern im Osten des Landes kamen zwei Menschen im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh ums Leben, wo hunderte von Dörfern überflutet wurden.

Hubschrauber flogen über den betroffenen Gebieten und warfen Nahrungsmittel und Medikamente ab. Zudem brachten sie Menschen in Sicherheit, die auf den Dächern ihrer überfluteten Häuser auf Rettung warteten. Eingeschlossene Dörfer mit etwa 15.000 Einwohnern wurden evakuiert.

In der Finanzmetropole Bombay kam wegen der starken Regenfälle das öffentliche Leben den zweiten Tag in Folge an vielen Stellen zum Erliegen. Das mehr als 150 Jahre alte Kanalsystem der Stadt konnte die Unmengen an Wasser nicht aufnehmen. Allein in den vergangenen 24 Stunden fielen etwa 10 Zentimeter Regen. In einigen Stadtvierteln der reichsten Stadt des Landes stand das Hochwasser den Einwohnern bis zu den Knien. Meteorologen sagten weitere Regenfälle für die Gegend voraus.

Im vergangenen Juli waren bei ebenfalls heftigen Monsunregenfällen und Überschwemmungen hunderte Menschen in und um Bombay getötet worden.

Auch Rumänien wieder stark betroffen
Bei den Überschwemmungen des vergangenen Wochenendes sind in der nordrumänischen Region Suceava elf Menschen ums Leben gekommen. Das elfte Todesopfer, eine junge Frau, wurde, zwei Tage nach der Flut, geborgen, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Nach dem seit der Flut vermissten 18 Monate alten Baby der Frau werde weiter gesucht.

Am stärksten betroffen vom Unwetter mit heftigem Regen und Sturm war das Dorf Arbore bei Suceava, wo nach einem extremen Wolkenbruch ein sonst kniehoher Bach auf über zwei Meter anschwoll. Allein aus diesem Ort stammen vier der Toten.
(apa/red)